Das Land Rheinland-Pfalz und die Stadt Oppenheim verstehen sich. Das machten der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) und Stadtbürgermeister Walter Jertz bei einem Treffen deutlich.


Im Rahmen des jüngsten Miteinanders überbrachte der Minister den wichtigen Bewilligungsbescheid für Fördergelder aus der Städtebauförderung in Höhe von 180 000 Euro, in denen auch 75 000 Euro Bundesmittel enthalten sind.

Damit greifen Bund und Land der Stadt mit dem Förderprogramm „Aktive Stadt – Lebendige Zentren“ (vormals „Historische Stadt“) unter die Arme, mit dem, unter anderem, Baumaßnahmen in der Oppenheimer Katharinenstraße, der Treibergasse, aber auch private Sanierungsvorhaben der Bürgerinnen und Bürger gestemmt werden.

Innenverdichtung und Leuchtturmprojekte

„Wir sind dem Land und dem Bund sehr dankbar für diese Unterstützung in Zeiten angespannter Haushalte. Es zeigt die gute und stete Verbindung zum Land Rheinland-Pfalz und offenbart wie gut die Fördermittel in den Kommunen ankommen“, freute sich Stadtchef Walter Jertz, gemeinsam mit den städtischen Beigeordneten.

Neben der Übergabe des Bescheides thematisierten Lewentz und Jertz vor allem die geplante „Innenverdichtung“ der Stadt mit Hinblick auf geplante Wohnbauvorhaben, aber auch Leuchtturmprojekte wie die Aktion „Schenk´ mir einen Baum“ oder die aktuellen Schwierigkeiten infolge der grassierenden Corona-Pandemie.

„Auf ihre grandiose Teamleistung kann die Stadt stolz sein. Nicht nur, dass man es gemeinsam geschafft hat, aus den negativen Schlagzeilen heraus zu manövrieren: Vielmehr ist es zusammen gelungen, in Bewegung zu bleiben und mit Perspektive und Tatendrang nach vorn zu gehen“, befand Innenminister Lewentz im historischen Ratssaal.