Foto: Thorsten Lüttringhaus

Heute Mittag ging über Notruf bei der Polizei die Meldung ein, dass eine Person von der Theodor-Heuss-Brücke in den Rhein gesprungen sei. Sofort wurde die Alarmierungkette gestartet, so dass nur wenige Minuten später Polizei, Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst im Einsatz waren.

Mit mehreren Booten und einem Polizeihubschrauber wurde der gemeldete Bereich intensiv abgesucht. Die gemeldete Person, die sich im Rhein befinden sollte, wurde jedoch nicht gefunden. Vielmehr musste im Nachgang zu dem Einsatz festgestellt werden, dass sich jemand mit dem Notruf wohl einen schlechten Scherz geleistet hat.

Notruf-Mißbrauch wird teuer

Sceenshot Twitter

In einem Tweet gab die Polizei Mainz Entwarnung und teilte mit, dass es sich um einen Missbrauch des Notrufes gehandelt habe. Auf Anfrage von Boostyourcity teilte die Polizei mit, dass so einige Angaben, die über den Notruf gemacht wurden, nicht stimmten. Auch mehrfache Versuche den Melder zurück zu rufen scheiterten.

Da der Anschlussinhaber ermittelt werden konnte, wird nun eine Strafanzeige gegen diesen gestellt.

“Das wird für den Anschlussinhaber nicht lustig”

Der Missbrauch des Notrufes wird nicht nur strafrechtlich hart verfolgt. Auch die Kosten, die nun auf ihn drauf zu kommen haben sich gewaschen. Alleine von Seiten der Polizei können ganz schnell über 3000 Euro umgelegt werden. Mit den Kosten der anderen beteiligten Organisationen, die bei dem Einsatz mit vor Ort waren, wird sich die Rechnung im fünfstelligen Bereich bewegen.