Der Europapolitiker Norbert Neuser (SPD) hat vor anderthalb Jahren die Stiftung „Kick for Help“ gegründet. Sie soll Projekte finanzieren, die Jugendlichen in armen Ländern helfen, über den Fußball Struktur in ihr Leben zu bekommen. Doch derzeit erschwert der Corona-Virus sogar das Helfen.

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Sein Mandat im Europaparlament hat Neuser in der Welt rumkommen lassen. Auch in Länder, deren Lebensstandard deutlich schlechter ist, als in der Europäischen Union üblich. Indien zum Beispiel. Vor seiner politischen Karriere hat Neuser als Lehrer gearbeitet und dabei den pädagogischen Wert des Fußballs kennengelernt. Dieses Wissen übertrug er auf „Kick for Help“-

Anfang des Jahres war es dann soweit: „In den beiden indischen Dörfern Ghosaldankga und Bishnubati in denen der aus Boppard stammende Schriftsteller Dr. Martin Kämpchen seit über 40 Jahren lebt und arbeitet, startet auf Initiative von Kick for Help ein dreijähriges Fußballprojekt“, wie Neuser es auf seiner Internetseite beschreibt.

150 Kinder und Jugendliche nehmen an dem Projekt teil. Typisch ist der Ansatz, den Jugendlichen über Fußball zu Struktur zu verhelfen. Typisch ist aber auch, dass Neuser mit Freunden zusammenarbeitet, wie in diesem Beispiel mit Martin Kämpchen, der Aktion Sternsinger oder der Egidius-Braun-Stiftung des DFB, die das Vorhaben in Indien unterstützten.

Noch in diesem Jahr will Neuser einen Gala-Abend veranstalten, um Geld für seine weltweiten Fußballprojekte zu sammeln. Gerne würde er Kick for Help zum Beispiel auf Nepal erweitern. Doch der Corona-Virus erschwert mit allen Auflagen, die der nach sich zieht, solche Spendenaktionen.

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