Symbolbild Schiffsanleger

Die Neugestaltung der Südmole in Verbindung mit dem Gesamtkonzept Rheinufer ist für den unabhängigen Oberbürgermeister-Kandidat Nino Haase eine der zentralen Aufgaben zur Aufwertung der Lebensqualität in Mainz. „Es kann nicht sein, dass mit dem Rückbau der Schiffsanlegestellen an der Nordmole jetzt Tatsachen geschaffen werden, die schließlich in einer Sackgasse enden“, fordert Nino Haase ein realistisches Konzept für neue Schiffsanlegestellen im Konsens mit den betroffenen AnwohnerInnen.

„Wir müssen auf die Bürgerinnen und Bürger vor Ort Rücksicht nehmen, ihnen genau zuhören und ihre Wünsche umsetzen“, appelliert Nino Haase an die Stadtspitze, „die Rückbaumaßnahmen sofort zu stoppen und die Südmole zur Chefsache zu machen.“

Im Rahmen zweier Veranstaltungen von Nino Haase und der Mainzer CDU berichteten Anwohner/innen von ihren Sorgen über die geplanten Schiffsanleger und die damit verbundenen Emissionen. „Weder in Prospekten noch in den ersten Bauplänen waren diese 16 Liegeplätze ersichtlich“, kritisiert Nino Haase die Stadtspitze für ihre Aussage, dass die
betroffenen AnwohnerInnen die Bebauungspläne besser mal genau gelesen hätten.

So an den Bürger/innen vorbei zu handeln zeige die Distanz zwischen Rathaus und Menschen. Mangelnde Informationspolitik führten schließlich dazu, dass die Stadt handlungsunfähig werde. „Der gesetzliche Lärmschutz wird mit den neuen Schiffsanlegern nicht eingehalten und die benötigten Kapazitäten für den Landstrom sind nicht vorhanden“, fordert der unabhängige Oberbürgermeister-Kandidat die realistische Bewertung der Thematik und den Konsens mit den betroffenen BürgerInnen. Immerhin seien 16 Anlegestellen kein Pappenstiel.

„Selbstverständlich möchten wir die Schiffer in Mainz haben“ spricht sich Nino Haase für Alternativstandorte aus. „Aber eben mit der Einbindung der jeweils betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner, damit nicht im Nachhinein eine Situation entsteht, wo gar
nichts mehr geht“. Durch die Rücksichtslosigkeit gegenüber den Anwohner/innen würden am langen Ende Projekte nur blockiert und durch langwierige Gerichtsverfahren in die Länge geschoben.

Auch zur fehlenden Begrünung der Südmole hat der unabhängige Oberbürgermeister-Kandidat klare Pläne: „Die Südmole muss endlich zum Wohnzimmer für die Neustadt werden“, umschreibt Haase bildhaft die Steigerung der Lebens- und Aufenthaltsqualität in diesem Stadtquartier. Baumpflanzungen und Aufenthaltsbereiche, die die Planungen eines
Mainzer Architekturbüros zur Südmole vorgesehen hatten, sieht er als Lösungsansatz. „Wie will die Stadt den Menschen glaubhaft erklären, dass die Rheinstraße vom Schwerlastverkehr befreit werden muss und gleichzeitig riesige Schiffe mit Diesel, Lärm und Geruchsemissionen direkt am Wohngebiet anlegen?“, drückt Nino Haase den Unmut der anwesenden Bürgerinnen und Bürger aus.

„Die Zeit der Tatenlosigkeit ist vorbei. Wir brauchen Menschen, die jetzt handeln und die Sache gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in die Hand nehmen“, fordert Haase.