Quelle: Event Acker | Tim Köhler

Nachrichten Nieder-Olm | In Nieder-Olm wird es demnächst eine neue Drive-in Eventlocation geben. Auftritte von Bands, Singer-Songwritern, Stand-Up Comedians und Filme werden dort zu sehen sein. Boost your City hat an diesem Samstag mit Tim Köhler alias DJ Big Tim und Christian Jedek, den Veranstaltern von „Event Acker“ darüber gesprochen.

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Wie die Drive-in Eventlocation funktioniert

Die Location mit einer 6×8 Meter großen Bühne wird auf der sogenannten Bikerwiese in Saulheim, die dem Weingut Eulenmühle gehört, aufgebaut. Im Prinzip wird die Drive-in Eventlocation funktionieren wie ein Autokino. Die Autos fahren herein und der Ton wird dann über das Autoradio wiedergegeben, erklären die Veranstalter. Die Menschen können gemeinsam – natürlich in den Autos – die Shows genießen, lachen und erhalten damit ein kleines Stückchen Normalität wieder. „Auf der Fläche finden 65 Fahrzeuge Platz und theoretisch können fünf Personen pro Fahrzeug die Show sehen, die dürfen aktuell natürlich auch nur aus zwei Hausständen sein.“, erklärt Tim Köhler

Vier Shows sind bereits geplant

„Am Freitag um 19 Uhr wird der Singer-Songwriter Pasi der Pogo auftreten. Im Anschluss daran werde ich auftreten ab 22:30 Uhr mit einem DJ Set-Up. Am Samstag wird es einen Auftritt von Julianna Townsand geben. Die weiteren Auftritte stehen noch nicht genau fest, doch es haben schon einige Künstlerinnen und Künstler zugesagt.“, teilen die Veranstalter mit

„Für die Auftritte nutzen wir unter anderem Lasershows und Pyrotechnik, um den Gästen ein besonderes Erlebnis zu bieten. Wir werden außerdem auch Lichter für in die Autos verteilen. Die Menschen sollen feiern können, auch wenn sie in den Autos bleiben müssen.“, so Tim Köhler.



Tickets werden pro Person verkauft

Pro Abend können zwei Shows stattfinden, für die separat Tickets verkauft werden. Wer für beide Shows Tickets kauft, muss das Gelände zwischen den Auftritten verlassen und dann für die zweite Show wieder herein fahren. Nur so ist es den Veranstaltern möglich, eine erneute Kontrolle der Tickets durchzuführen.

Anders als beim Autokino werden die Tickets pro Person verkauft, nicht pro Fahrzeug. Grund dafür ist, dass die Künstler ein Großteil der Ticketpreise erhalten. Für ihre Shows erhalten sie die branchenübliche Gage. Die Veranstalter betonten: „Uns war es wichtig, dass die Künstler für ihre Auftritte auch bezahlt werden. Aber natürlich sind uns auch enorme Kosten dadurch entstanden, die gedeckt werden müssen.“

„Die Ticketpreise sind in zwei Kategorien gegliedert. Die Karten im vorderen Bereich mit der besseren Sicht kosten 19 Euro, etwas weiter hinten kosten die Tickets dann nur noch 15 Euro pro Person. Für Kinder bis 12 Jahren ist der Eintritt frei.“, so Christian Jedek. Die Tickets können über ticket-regional.de gekauft werden. „Wir wollten hier auf einen regionalen Ticketverkäufer zurückgreifen. Den genauen Link findet man in den Veranstaltungen auf Facebook, die auf der Seite des Event Acker verlinkt sind.“, erklärte Tim Köhler weiter.

Regionale Künstler und regionale Gastronomen werden unterstützt

„Natürlich bevorzugen wir regionale Künstler, denn in erster Linie wollen wir sie damit natürlich unterstützen. Außerdem möchten wir auch regionale Gastronomen unterstützen. Deshalb sind alle Getränke, die bei uns angeboten werden von Gastronomen aus der Region. Sobald es die Auflagen zulassen, dass wir auch frisch zubereitetes Essen verkaufen, werden wir natürlich auch hier auf regionale Gastronomen zurückgreifen, die dann vor Ort beispielsweise einen Imbissstand hinstellen können. Dann könnten wir den Leuten das Essen ans Auto bringen, denn aussteigen dürfen sie ja nicht.“, so die Veranstalter.

Prinzipiell können sich die Besucherinnen und Besucher das Essen sowie Getränke selbst mitbringen. „Wir kontrollieren das nicht, es kann sich jeder mitbringen was er möchte. Allerdings möchten wir betonen, dass mit den hier gekauften Getränken regionale Gastronomen unterstützt werden.“, betonten die Veranstalter .

Auch Filmvorstellungen soll es geben

Da nicht jeden Abend ein Live-Act auftreten können wird, soll es an einigen Tagen auch Filmvorführungen geben. Die Lizenzen dafür haben die Veranstalter bereits. „Wir wollen natürlich Abwechslung bieten und werden daher zwischendrin auch Filme zeigen. Natürlich auch mal Kinderfilme für die ganze Familie. Wir haben für bestimmte Filme schon die Lizenzen. Doch wann es dann auch mit den Filmvorstellungen starten wird, ist noch nicht ganz sicher, weshalb es auch noch kein genaues Programm gibt.“, erklärt Christian Jedek

Die Filme sollen eher sporadisch gezeigt werden. „Es ist alles vorbereitet für die Filme. Natürlich wollen wir aber zunächst regionale Künstler unterstützen und buchen deshalb lieber Live-Acts aus der Region, anstatt nur Filme zu zeigen.“, so die Veranstalter.



Wie die Idee entstand

Die Idee dazu hatte Tim Köhler. Er ist DJ und den meisten besser unter seinem Künstlernamen Big Tim bekannt. „Mein letzter Auftritt war in Ischgl. Als ich wieder zurück nach Deutschland kam, war wegen Corona bereits alles geschlossen.“, erzählte Tim Köhler. Ihm kam daher die Idee, eine Eventlocation zu schaffen, um weiter auflegen zu können. Er berichtete seinem Mitbewohner Christian Jedek davon, der sofort begeistert war. „Wir wollten dann auch Künstlerinnen und Künstlern eine Perspektive geben, die durch fehlende Auftritte in eine finanzielle Notlage geraten sind“, erklärt Christian Jedek. Das war vor rund vier Wochen. In der Zwischenzeit ist alles vorbereitet worden, sodass der erste Auftritt an diesem Freitag stattfinden kann.

„Wir möchten den Menschen der Verbandsgemeinde Nieder-Olm in der aktuellen Zeit trotz der vorhandenen Ausgangsbeschränkungen wieder die Möglichkeit bieten diversen Freizeitbeschäftigungen nachzugehen. Dabei wird das Projekt von der Stadt Nieder-Olm gefördert. Ohne die Untersützung der Stadt und des Bürgermeisters wäre das Ganze nicht möglich gewesen. Zudem werden wir von dem Weingut Eulenmühle unterstützt und bekommen die Fläche und ein Stromaggregat gestellt“, erklärte Tim Köhler.

Sponsoren werden gesucht

Aufgrund der hohen Kosten, die durch die Eventlocation und die Lizenzen für die Filme entstehen, suchen die Veranstalter noch einige Sponsoren. „Hier könnten wir beispielsweise vor den Filmen Werbung des Sponsors laufen lassen oder Flyermaterial am Eingang in die Fahrzeuge verteilen.“, erklärten die Veranstalter abschließend.

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