Foto: Thorsten Lüttringhaus

Nachrichten Mainz – Im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt“ soll mit der Aufwertung des Bereichs um die Caponniere ein attraktiver Erholungs- und Aufenthaltsort entstehen. Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung können ab sofort online eingesehen werden.

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Aktuell wird nun der dritte Abschnitt der sogenannten „Achse zum Rhein“ in der Mainzer Neustadt überplant. Dabei handelt es sich um das Umfeld der Caponniere, ein priorisiertes Projekt des integrierten Entwicklungskonzepts. Die ersten Planungsideen hierzu wurden am 28. Januar 2020 von der Stadtverwaltung und dem Quartiermanagement in der Gymnastikhalle der Feldbergschule vorgestellt.

Ziel ist ein attraktiver Erholungs- und Aufenthaltsort

Der Bereich um die Caponniere gliedert sich bei der Gestaltung in zwei Teilflächen. Die erste Teilfläche umfasst das direkte Umfeld des historischen Gebäudes mit dem teilweise noch vorhandenen historischen Kopfsteinpflaster im direkten Übergangsbereich Feldbergplatz-Rheinufer-Treppe, einschließlich der Darstellung der alten Torgrundrisse. Rheinaufwärts schließt sich als zweite Teilfläche der Übergangsbereich zum vorhandenen Neustadt-Rheinufer an, der einen neuen Aufenthaltsort als eigenständige Platzfläche mit vertrauten Elementen darstellt.

Das Ziel der Aufwertung ist die Schaffung eines attraktiven Erholungs- und Aufenthaltsortes. Sowohl der Übergang Wasser/Rhein – Grüne Achse sollen so erlebbar werden, als auch den historischen Bezug des Ortes in Szene setzen. Gleichzeitig soll auch ein barrierefreier Zugang zum bestehenden Spielplatz entstehen.

Nach der Bürgerbeteiligung haben die Fachämter die Planung in Abstimmung mit dem Quartiermanagement überarbeitet. Ziel war es, die Anregungen und Einwände der beteiligten Bürgerinnen und Bürgern, so gut wie möglich zu berücksichtigen. Es konnten allerdings wegen unterschiedlicher Belange und gesetzlicher Auflagen nicht alle Anregungen eingearbeitet werden.

Die überarbeitete Planung kann online eingesehen werden

Die Ergebnisse aus der Bürgerbeteiligung und damit einhergehend die überarbeitete Planung können aufgrund der aktuellen Situation nicht wie gewohnt im persönlichen Kontakt beziehungsweise in einer Informationsveranstaltung vorgestellt werden. Das Quartiermanagement hat deshalb alle aktuellen Informationen online zusammengestellt, da die Stadtverwaltung die Bürgerinnen und Bürger über die überarbeitete Planung informieren möchte.

Noch können im Zuge der anstehenden Ausführungsplanung kleinere Änderungsvorschläge durch Bürgerinnen und Bürger, soweit möglich, eingearbeitet werden. Gleichzeitig wird verwaltungsintern geprüft, ob zwischen Freitreppe und historischem Bauwerk zwei weitere Baumstandorte realisierbar sind.

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