Nachrichten Frankfurt | An diesem Montag (14.12.2020) hat die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt am Main mit der Erprobung von neuen Geräten für die Kontrolle von Handgepäck begonnen. Dabei werden Gepäckstücke mit einem aus der Medizin bekannten Computertomographie-Röntgen-Verfahren (CT) durchleuchtet.


Möglicher Mehrwert für Kontrolleure und Passagiere

In den kommenden Monaten wird die Bundespolizei nun testen, ob die Geräte den Anforderungen für ein modernes Kontrollgerät mit automatischen Erkennungsmöglichkeiten erfüllen. Zudem muss erprobt werden, wie sich die Geräte in bestehende Luftsicherheitskontrollen integriert lassen und ob für die Kontrollkräfte und Passagiere ein Mehrwert entsteht. Neben dem Sicherheitsaspekt sollen auch mögliche Erleichterungen für die Fluggäste durch den Einsatz der neuen Gerätschaften geprüft werden. So könnte es beispielsweise sein, dass dann nicht mehr alle Gegenstände vor Beginn der Kontrolle ausgepackt werden müssen, wie es derzeit der Fall ist.

Die praktische Erprobung wird ergebnissoffen durchgeführt. Noch ist unklar, ob sich dadurch die Sicherheitskontrollen effizienter und kontaktärmer gestalten lassen. Das sollen die Erprobungen zeigen. Im Hinblick auf die Corona-Pandemie könnte die Kontaktreduzierung einen wünschenswerten Nebeneffekt für die Zukunft darstellen.

Foto: Bundespolizei