Der Streetscooter Work als Lieferwagen von DHL | Foto: Wikipedia Superbass • CC BY-SA 4.0

Nachdem im November vergangenen Jahres zwei E-Autos der Deutschen Post in Brand geraten sind, will das Unternehmen nun 460 E-Autos vorerst still legen.

Werbebanner der Firma Reifen Diehl

Nach Informationen des ARD Magazin „plusminus“ handelt es sich bei den betroffenen Fahrzeugen um den Typ “Work L” mit Baujahr 2018. In der heutigen Sendung hat die ARD das Thema „Brennende Elektroautos: Neue Herausforderungen für die Feuerwehr“ aufgegriffen, nachdem bereits mehrere Fahrzeuge aus dem Fuhrpark der Post gebrannt hatten.

Batterie als Ursache

Wie die BILD-Zeitung berichtet, läge dem ARD-Verbrauchermagazin ein internes Schreiben des Herstellers „Streetscooter“ (Anm. der Redaktion: Streetscooter ist ein Unternehmen der Deutschen Post DHL Group) vor, in dem Probleme mit der Batterie als Ursache genannt werden. So seien diese aller Wahrscheinlichkeit nach, auf nicht durchgeführte Verbindungsschweißungen zurück zu führen.

Nach den beiden Fahrzeugbränden in Singen (Baden-Württemberg) und Teuchern (Sachsen-Anhalt), hat die Post im Dezember ihre Mitarbeiter angewiesen, die betrieblichen Fahrten „auf das Nötigste“ einzuschränken. Bei den kleinsten Anzeichen, dass das Fahrzeug zu brennen anfängt, sollen sich die Mitarbeiter sofort in Sicherheit bringen.

9000 Fahrzeuge der Marke “Streetscooter”

Wie BILD weiter mitteilte, habe die Deutsche Post in einem Schreiben an „plusminus“ mitgeteilt:
„Wir haben unsere Niederlassungen angewiesen, diese Fahrzeuge bis auf Weiteres außer Betrieb zu nehmen und vorläufig durch andere Fahrzeuge zu ersetzen, um unsere Zustellerinnen und Zusteller keinem Risiko auszusetzen.“

Auch ein Problem bei den Postfahrzeugen der Marke „Streetscooter“ sei die schlechte Heizung im Innenraum als auch eine fehlende Sicherung gegen das Wegrollen. Insgesamt hat die Deutsche Post 9000 Fahrzeuge der Marke Streetscooter auf deutschen Straßen in Betrieb.

Facebook Boost your City