Wenig kooperativ zeigten sich die Beteiligten einer Auseinandersetzung am gestrigen Samstagmorgen in der Sonnenberger Straße in Wiesbaden. Dort meldete zuvor eine Passantin eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.

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Der Notruf ging bei der Wiesbadener Polizei im 07:37 Uhr ein. Umgehend wurde die gemeldet Örtlichkeit durch ein starkes Polizeiaufgebot angefahren. Vor Ort trafen die Beamten auf acht männliche Personen.

Auf Befragung hinsichtlich des Tatherganges zeigten diese sich jedoch wenig kooperativ.

Bei einem 28-jährigen konnte eine oberflächliche Schnittverletzung an der Hand festgestellt werden, ein weiterer 23-jähriger Geschädigter hatte einen Kratzer am Kopf.

Für die Polizei ergibt sich aus der Befragung her folgender Tatablauf.

Zuvor befanden sich die beteiligten Personen in einer nahe gelegenen Gaststätte. Dort kam es erst zu einer verbalen Auseinandersetzung innerhalb einer größeren Personengruppe. Einer der Beteiligten zog plötzlich ein Messer und forderte die Übrigen auf, mit auf die Straße zu kommen.

Dort kam es dann zwischen einer Gruppe von etwa 10 Personen zu einem Handgemenge, wobei die beiden Geschädigten verletzt wurden.

Da alle Beteiligten offensichtlich wenig Interesse an der Aufklärung des Sachverhaltes haben, dauern die Ermittlungen der Polizei an.

Die Person mit dem Messer hatte die Örtlichkeit bereits verlassen und wird wie folgt beschrieben:

  • Männlich
  • 30 Jahre alt
  • 190cm groß
  • athletische Figur
  • komplett schwarz gekleidet.

Das Messer hatte eine Klingenlänge von ca. 30cm.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Wiesbaden, Tel.: 0611 / 345-2140

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