Symbolbild

In mehreren deutschen Städten mussten heute Morgen die Rathäuser wegen Bombendrohungen gesperrt oder gar evakuiert werden. So auch das Rathaus in Kaiserslautern. Wie in weiteren Rathäusern, ging auch in Kaiserslautern die Drohung in der Nacht per E-Mail ein.

Zur Stunde laufen bundesweit Durchsuchungsmaßnahmen in den betroffenen Gebäuden. In Kaiserslautern wir die Polizei zusätzlich durch die US-Militärpolizei und Kollegen aus Mainz unterstützt.

Hintergründe noch unklar

Über die Hintergründe der Bombendrohung können derzeit keine Angaben gemacht werden. Über das Landeskriminalamt besteht bundesweit der Kontakt zu den anderen Polizeibehörden zwecks Informationsaustausch. Ob ein Zusammenhang besteht, ist noch nicht bekannt.

Zu den betroffenen Städten gehören Augsburg, Chemnitz, Göttingen, Kaiserslautern, Neunkirchen im Saarland und Rendsburg. In allen Städten sind die Bereiche rund um die Rathäuser gesperrt. Wie die „Augsburger Allgemeine“ berichtet, sei zuvor eine „Gewalttat in Zusammenhang mit der Stadt Augsburg” angedroht worden.

Ähnliche Drohungen bereit im Januar

Auch wenn die Hintergründe derzeit noch völlig offen sind, erinnern die Fälle jedoch an ähnlich gelagerte Bombendrohungen der letzten Wochen. So gingen am 11. Januar bei mehreren Landgerichten ähnliche Drohungen per Mail ein.

Betroffen waren hier die Landgerichte von Erfurt, Kiel, Magdeburg, Potsdam und Wiesbaden. Auch hier mussten die Gebäude geräumt werden und von der Polizei gab es nach wenigen Stunden Entwarnung.

In allen Fällen konnte kein Verdächtiger ermittelt werden.