Am Dienstag, den 09.04.2019, wurde ein 48-jähriger Rüdesheimer aufgrund eines Untersuchungshaftbefehles wegen des Verdachtes des versuchten Mordes vor seiner Wohnanschrift von Beamten des Polizeipräsidiums Westhessen festgenommen.

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Der Festgenommene wird verdächtigt, Lebensmittel einer in Rüdesheim lebenden Familie mit einer Substanz versetzt zu haben, die bei Verzehr einen lebensbedrohlichen Verlauf oder tödlichen Ausgang verursachen kann.

Im Vorfeld Haustiere vergiftet

Im Vorfeld ereigneten sich bereits seit November vergangenen Jahres diverse Vorfälle zum Nachteil der Geschädigten. So erfolgten in den vergangenen Monaten Sachbeschädigungen an den Fahrzeugen sowie am Haus der Geschädigten.

Die Haustiere mussten wegen Vergiftungssymptomen tierärztlich behandelt werden. Die Ermittlungen der Polizei führten schließlich auf die Spur des 48-Jährigen, welcher den Geschädigten bekannt ist.

Vor 18 Jahren schon einmal wegen versuchten Mord verurteilt

Der 48 Jahre alte Tatverdächtige war bereits im Jahr 2001 vom Landgericht Memmingen wegen versuchten Mordes, durch das Beibringen der gesundheitsschädlichen Substanz Arsen, zu einer Freiheitsstrafe von mehr als 13 Jahren verurteilt worden.

Nachdem die derzeitigen Ermittlungen nun den Verdacht erhärteten, dass die Vergiftung der Haustiere nicht nur diesen, sondern auch der geschädigten Familie gegolten hat, konnte gegen den 48-Jährigen ein Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachtes des versuchten Mordes erwirkt werden.

Untersuchungen dauern an

Dieser wurde unmittelbar am Dienstag, den 09.04.2019, vollstreckt. Bei den anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen konnten durch die Ermittler, in der Wohnung des Tatverdächtigen sowie in zwei weiteren Objekten, beweiserhebliche Gegenstände sichergestellt werden.

Die Untersuchungen und Auswertungen in dieser Sache dauern an. Der 48-Jährige äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen, er wurde noch am gleichen Tag in Untersuchungshaft genommen.