Polizeiabsperrung Symbolbild

Nachrichten Frankfurt | An diesem Samstagnachmittag kam es im Frankfurter Bahnhofsviertel gegen 13:05 Uhr zu einer Auseinandersetzung. Dabei wurden zwei Personen durch Stiche und Schnitte mit einem Messer verletzt.

 


Der 29 Jahre alte mutmaßliche Täter war vor einem Hostel in der Münchener Straße mit mindestens zwei anderen Männern in eine körperliche Auseinandersetzung geraten. Dabei fügte er seinen Gegnern mit einem Messer schwerwiegende Stich- und Schnittverletzungen zu. Einer der Geschädigten, ein 24 Jahre alter Mann, musste wegen der schweren Stich- und Schnittverletzungen an Oberkörper und Armen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Das zweite Opfer, ein ebenfalls 29 Jahre alter Mann wurde bei dem Angriff leicht verletzt.

Die Einsatzkräfte leiteten umgehend Fahndungsmaßnahmen nach dem Tatverdächtigen ein. Diese führten kurze Zeit später zur Festnahme des Beschuldigten, der in ein Zimmer des Hostels geflüchtet war. Die mutmaßliche Tatwaffe konnte bei ihm aufgefunden werden.

Zunächst wurde er in eine Haftzelle des Polizeipräsidiums Frankfurt gebracht. Umfangreiche Ermittlungen der Polizei ergaben jedoch Hinweise, dass der Tatverdächtige in Notwehr gehandelt hatte. Daraufhin verfügte der zuständige Haftstaatsanwalt die Entlassung des 29-Jährigen.

Die Hintergründe der Tat sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Die Kriminalpolizei Frankfurt hat die Ermittlungen wegen versuchten Tötungsdelikts aufgenommen.