Kommen, um zu helfen. Symbolbild Polizei | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Nur durch eine Notbremsung konnte ein Fahrzeug, welches auf der A61 hinter einem LKW fuhr, einen folgenschweren Unfall vermeiden. Der 60-jährige belgische LKW-Fahrer steuerte sein 40-Tonner in Schlangenlinien in Fahrtrichtung Süden.

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Gegen 16:00 Uhr informierten aufmerksame Zeugen die Autobahnpolizei, dass in Höhe Waldlaubersheim ein LKW bei einem plötzlichen Fahrspurwechsel beinahe einen überholenden PKW in die Mittelleitplanke gedrängt hätte. Einen Unfall konnte nur durch eine Notbremsung verhindert werden.

Von der Überholspur auf die Standspur

Die Fahndung nach dem 40-Tonner durch die Polizei war schnell von Erfolg gekrönt. Zwischen Gau-Bickelheim und Alzey konnten die Beamten das Fahrzeug ausfindig machen. Sie wurden selbst Augenzeuge, dass das Fahrzeug immer wieder teilweise auf die Überholspur beziehungsweise auf dem Standstreifen fuhr.

Den mit 17,5 Tonnen Metallteilen beladenen Sattelzug konnten die Beamten sicher bis nach Alzey von der Autobahn begleiten um den Fahrern dann zu kontrollieren.

Mit 2,48 Promille Probleme beim Aussteigen

Hier staunten die Beamten nicht schlecht, als sie mit ansehen mussten, dass der 60 jährige belgische Fahrer bereits beim Aussteigen sichtlich Schwierigkeiten hatte. Der mutmaßliche Grund wurde den Beamten schnell deutlich, da der Fahrer stark nach Alkohol roch.

Ein Atemalkoholtest ergab dann einen Wert von 2,48 Promille!

Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Die Beamten stellten seinen Führerschein sowie die Fahrzeugpapiere sicher, weiterhin erwartet ihn nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkoholgenusses.

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