Nachrichten Bingen | Der Landkreis Mainz-Bingen arbeitet intensiv daran, die Situation auf den besonders belasteten Schulbuslinien zu entschärfen. „In den vergangenen Tagen haben uns viele Rückmeldungen aus der Elternschaft erreicht, in denen um Abhilfe gebeten wurde. Ich kann das absolut nachvollziehen und wir versuchen jetzt unser Bestes, um die Situation zu verbessern“, sagte Landrätin Dorothea Schäfer.

-Werbung-

Betroffene Strecken werden ermittelt

Gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen werden derzeit die betroffenen Strecken ermittelt. Über die vom Land in dieser Woche angekündigte Busbörse sollen dann so schnell wie möglich weitere Fahrzeuge geordert und eingesetzt werden. 90 Prozent der zusätzlichen Kosten übernimmt dabei das Land, 10 Prozent der Landkreis als Träger der Aufgaben.

Der 1. Kreisbeigeordnete Steffen Wolf weist darauf hin, dass damit zum einen nur die ganz besonders stark frequentierten Linien entlastet werden können. Andererseits könne aber auch dann in den Bussen der Abstand von 1,50 Meter nicht gewahrt werden. „Laut den Hygieneplänen des Landes ist dies auch ausdrücklich nicht gefordert“, sagt er. Diese lagen erst in den letzten Tagen vor Schulbeginn vor. Ebenso hat das Ministerium auch dann erst klar festgelegt, dass die Schülerinnen und Schüler in voller Besetzung zum Unterricht kommen sollen. Diese späte Entscheidung hatte die Planung des Schulbusverkehrs erschwert.

Masken tragen unverzichtbar

Umso wichtiger sei es deshalb, dass die Kinder und Jugendlichen in den Zügen und Bussen
unbedingt Masken tragen. Die Sorge vieler Eltern, die die engen Situationen in den Schulbussen kritisieren, versteht Steffen Wolf sehr gut. „Das ist eine schwierige Situation für alle und wir müssen nun abwarten, wie sich die Lage entwickelt.“ Die weiteren Busse könnten hier aber schon für einiges an Entlastung sorgen.

-Werbung-