Der Marktplatz in Eppelborn wird einen der Hotspots für besseres WLAN erhalten. Foto: Mario Thurnes

Eppelborn. Zentrale Orte wie das Rathaus oder das Hellbergbad sollen in den nächsten 18 Monaten mit “WLAN-Hotspots” ausgestattet werden. Diese ermöglichen Besuchern eine gute und kostenlose Verbindung ins Netz. Das Geld dafür kommt unter anderem von der Europäischen Union, wie der Gemeindeverband der CDU mitgeteilt hat.

Auf Initiative der CDU hatte sich die Gemeinde für das EU-Förderprogramm “WLAN4EU” beworben – und wurde angenommen. Nun fließen 15 000 Euro aus Brüssel, die eingesetzt werden, um mobilen Internet-Empfang zu verbessern. Die ersten sogenannten Hotspots entstehen in Eppelborn im Rathaus, der Hellberghalle und dem Hellbergbad sowie auf dem Marktplatz.

Das Programm greift aber auch in den Ortsteilen. In Bubach wird die Hirschberghalle, in Wiesbach die Wiesbachhalle ausgestattet. In Habach profitiert das Bürgerhaus und in Dirmingen die Borrwieshalle von mehr Internet. Diese Plätze hat der Gemeinderat bereits beschlossen.

Auch Dorfplätze sollen versorgt werden

Die CDU, die die absolute Mehrheit im Gemeinderat stellt, hat bereits angekündigt, das Programm ausdehnen zu wollen. So sollen in einer zweiten Phase Hotspots auf dem Wiesbacher Outreauplatz und dem Bubacher Dorfplatz entstehen – genau so wie in den kommunalen Schulgebäuden und Turnhallen.

Das Programm allein reiche aber nicht, sagt der Landtagsabgeordnete Alwin Theobald (CDU). Er sieht den Kreis Neunkirchen in der Pflicht: “Der Landkreis darf sich bei der Digitalisierung nicht länger wegducken. Die Gemeinschaftsschule Eppelborn sowie der Finkenrech müssen ebenfalls sowohl mit Glasfaseranschlüssen als auch mit WLAN-Hotspots ausgestattet werden.”

Der designierte Bürgermeister Andreas Feld wird in knapp zwei Monaten sein Amt antreten. Er sagt: „Es ist unser Ziel, die digitale Infrastruktur in allen Ortsteilen unserer Gemeinde weiter zu verbessern und ein digitalisierungsfreundliches Klima zu schaffen.“ Die Gemeinde wolle mit gutem Beispiel vorangehen und ihr digitales Angebot weiterentwickeln. Neben dem Ausbau des Glasfasernetzes, der Vectoring-Technologie und des Mobilfunknetzes gehöre dazu auch Internet-Hotspots an viel besuchten Orten wie Bürgerhäusern, Hallen, Markt- und Dorfplätzen.