Pressefoto Manuela Matz (CDU Mainz)

Nachrichten Mainz | Das Maßnahmenpaket ist ein „wichtiges Signal an die Wirtschaft in dieser schwierigen Zeit“. So spricht die Mainzer Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz über das gestern vom Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling vorgestellte Maßnahmenpaket “Mainz hilft sofort”.

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„Wir tun alles, was uns möglich ist, um der Wirtschaft und den Unternehmen aus den unterschiedlichen Branchen zu helfen“ sagt die Dezernentin.

Aus diesem Grund wurde der “Aktionsstab Wirtschaft” gebildet. Zum ersten Mal tagte der Aktionsstab am 01.04.2020 in einer Telefonkonferenz. Dies wird er zukünftig im Wochenrhythmus tun.

Der Aktionsstab besteht neben der Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz, welche auch die Leitung inne hat, aus der städtischen Wirtschaftsförderung. Ebenfalls Mitglieder des Stabes sind je ein Vertreter der Handwerkskammer, der Industrie und Handelskammer, des Einzelhandelsverbandes, der Agentur für Arbeit, der DEHOGA, der Landwirtschaft, den Banken und Mainzplus Citymarketing.

Diese Mitglieder sind aber nicht fix gesetzt, der Stab kann jederzeit angepasst oder erweitert werden.

„Uns ist es als Landeshauptstadt Mainz sehr wichtig, in dieser für nahezu alle Branchen überaus schwierigen und besonderen Lage mit Institutionen und Vertretern aus den verschiedenen Bereichen einen regelmäßigen Dialog zu führen, um über aktuelle Entwicklungen, Probleme und Anforderungen zu sprechen und immer schnellstmöglich in enger Absprache zu agieren“ so Manuela Matz

Es ist aber auch das Ziel, den Blick auf der Zukunft zu haben

„Wir hoffen sehr, dass die Corona-Krise schon bald ein Ende hat und eine schnelle Rückkehr zur Normalität möglich wird. Wann das aber sein wird, steht in den Sternen. Nichtsdestotrotz müssen wir uns schon jetzt intensiv Gedanken darüber machen, mit welchen Maßnahmen das öffentliche Leben und die Wirtschaft dann schnell wieder in Gang gebracht werden können“ betont die Wirtschaftsdezernentin.



Einige Maßnahmen sind hier bereits ausgesprochen worden

Unternehmen können eine zinsfreie Stundung der Gewerbesteuer beantragen, wenn sie begründet darlegen können, dass ihr Betrieb aufgrund der Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten ist, also nicht vorher schon angeschlagen war. Weiterhin können Steuerforderungen zur Entlastung der betroffenen Unternehmen angepasst werden.

Unternehmen die städtische Flächen oder Gebäude nutzen, können, um eine direkte finanzielle Entlastung zu bekommen, einen Antrag auf Stundung der Miete oder Pacht stellen. „Diese Maßnahmen machen sich direkt bei den Betroffenen bemerkbar und sind für viele eine echte Hilfe“ so Manuela Matz.

Für die Gastronomiebranche werden die Sondernutzungsgebühren, für zum Beispiel Aussenbestuhlung, erlassen und bereits errichtete Gebühren für abgesagte Veranstaltungen in den Schließzeiten zurück erstattet. Bisher genutzte Flächen für eine Sondernutzung können auf Antrag um öffentliche Flächen erweitert werden.

„Es ist uns wichtig, mit diesen Maßnahmen die Betriebe aus diesen extrem schwer getroffenen Bereichen zu entlasten, wir alle wollen schließlich, dass unsere Stadt auch nach der Corona-Krise eine lebendige Gastronomie und einen abwechslungsreichen Einzelhandel hat“ so Manuela Matz.

„Wir wollen, dass die Menschen nach der Krise schnell wieder in die Stadt strömen und werden deshalb unter anderem aktiv Veranstaltungen, wie zum Beispiel verkaufsoffene Sonntage oder Aktionen in der Weihnachtszeit, unterstützen und bewerben“, so Manuela Matz. Zur Förderung und Belebung des Handels stehen ab sofort 300.00 Euro für Maßnahmen im Jahr 2020 zur Verfügung.

Auch für die stark betroffene Branche um Veranstaltungen, Tourismus und Schausteller wird sich Gedanken gemacht.

„Es freut mich sehr, dass wir uns im Stadtvorstand darauf verständigt haben, anstelle des ausgefallenen Rheinfrühlings in diesem Jahr am Rheinufer nach den Weihnachtsfeiertagen einen Wintermarkt durchzuführen und dabei keine Standgebühren zu erheben. Auch könnte es ein zentrales Silvesterfeuerwerk geben. Diese Entscheidung ist gerade für die Schausteller sehr wichtig und bietet diesen die Möglichkeit, Einnahmen zu generieren“ so die Dezernentin. Hierzu soll in den kommenden Wochen mit dem zuständigen Amt 80 Messe und Märkte und der mainzplus CITYMARKETING ein Konzept entwickelt werden.

„Ich hoffe sehr, dass dieses zusätzliche Fest von den Mainzerinnen und Mainzern hervorragend angenommen wird und allen Beteiligten hilft“ sagt Manuela Matz

Da die aktuelle Situation für alle eine große Herausforderung ist, stehe die Stadt eng an der Seite der Betroffenen und helfe wo immer sie könne: „Die Wirtschaft kann sich darauf verlassen, dass wir auch weiterhin alles tun werden, um die betroffenen Unternehmen zu unterstützen. Wir können nur vereint die Krise meistern“, sagt die Dezernentin Manuela Matz.

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