Pressefoto Manuela Matz (CDU Mainz)

Nachrichten Mainz | In ganz Deutschland steigt seit einigen Wochen die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus massiv an und hat in vielen Regionen bereits eine exponentielle Dynamik erreicht. Auch in der Stadt Mainz steht die Corona-Ampel seit einiger Zeit auf dunkelrot.

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Bundesweit einheitlich verschärfende Maßnahmen

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder haben deshalb am 28. Oktober 2020 bundesweit einheitliche verschärfende Maßnahmen beschlossen, um eine Überforderung des Gesundheitssystems zu verhindern. Die Maßnahmen treten ab Montag, 2. November 2020 (0.00 Uhr) in Kraft und sehen neben Kontaktbeschränkungen unter anderem die Schließung von Gastronomiebetrieben, von Dienstleistungsbetrieben im Bereich der Körperpflege sowie Institutionen und Einrichtungen aus dem Bereich der Freizeitgestaltung wie Theater, Kinos, Freizeitparks, Sportstätten, Schwimmbäder oder Fitnessstudios vor.

Entschädigung für finanzielle Ausfälle

Gleichzeitig hat der Bund weitere umfassende Hilfen für die von den temporären Schließungen betroffenen Unternehmen, Betriebe, Selbständige und Einrichtungen angekündigt. So soll etwa eine Entschädigung für finanzielle Ausfälle gezahlt werden, die für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats beträgt. Auch sollen Hilfsmaßnahmen verlängert und Konditionen für besonders betroffene Bereiche (z.B. Kultur- und Veranstaltungswirtschaft, Soloselbständige) verbessert werden.

Die Mainzer Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz

„Die beschlossenen Maßnahmen sind massiv und treffen viele Branchen bis ins Mark. Umso wichtiger ist es, dass den Unternehmen, Betrieben und Einrichtungen aus den betroffenen Bereichen schnell und umfangreich geholfen wird. Diese Unterstützung ist dringend notwendig.“ Wichtig sei es aber zugleich, dass die Hilfen schnell bei den Betroffenen ankämen. Die Verfahren und Anträge müssten so unkompliziert und unbürokratisch wie möglich geregelt werden. Es dürfe nicht zu langen Wartezeiten kommen. Dementsprechend komme es darauf an, dass der Bund die angekündigten Hilfsmaßnahmen jetzt zügig umsetze.

Matz betont, dass sie die Verärgerung vieler Betroffener gut nachvollziehen könne und Verständnis für die Enttäuschung habe, bittet aber zugleich auch um Verständnis für die beschlossenen Maßnahmen. „Wir haben in den letzten Wochen erlebt, dass sich das Virus leider auch bei uns in Mainz und in unserer Region stark ausgebreitet hat und die Infektionszahlen massiv angestiegen sind. Die Infektionswege können von den Gesundheitsämtern kaum noch nachvollzogen werden. Wir müssen diese Dynamik unterbrechen, ansonsten kann unser Gesundheitssystem die Herausforderungen nicht mehr bewältigen“, so die Beigeordnete.

Sie hoffe sehr, dass die Maßnahmen wirkten und bereits im Dezember wieder eine Normalität unter Corona-Bedingungen einkehre. Wichtig sei aber, jetzt noch einmal zusammenzustehen. „Ich bin der festen Überzeugung: nur gemeinsam können wir diese schwierige Zeit überstehen. Als Stadt stehen wir an der Seite der Betroffenen und werden diese weiter unterstützen“, betont Matz.

Appell an alle Mainzer und Mainzerinnen

Gleichzeitig appelliert die Wirtschaftsdezernentin an die Mainzerinnen und Mainzer, gerade jetzt den lokalen Einzelhandel, die Gastronomie und die betroffenen Bereiche zu unterstützen. „Kaufen Sie bitte weiter in unseren heimischen Geschäften ein und nutzen Sie die Möglichkeit, sich Speisen liefern zu lassen oder diese vor Ort abzuholen. Ich wünsche mir sehr, dass ganz viele Mainzerinnen und Mainzer die Angebote annehmen und damit unsere heimische Wirtschaft unterstützen“, sagt Manuela Matz. Selbstverständlich stehe das Wirtschaftsdezernat für Fragen und Anliegen zur Verfügung.

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