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Am 2. Februar 2020 gegen 02:30 Uhr wurde ein 58 Jahre alter Mann im IC 209 von Koblenz nach Mainz zum Opfer einer mutmaßlichen Freiheitsberaubung mit Körperverletzung. Der Vorfall ereignete sich, als die Frankfurter Fußball-Fans vom Bundesligaspiel Fortuna Düsseldorf gegen Eintracht Frankfurt zurückreisten.

 


Nachdem der Zug den Koblenzer Hauptbahnhof verlassen hatte, betraten fünf derzeit noch unbekannte Personen – darunter eine Frau und vier Männer, vermutlich Fans der Eintracht Frankfurt – den Zugabteil, in dem sich auch das spätere Opfer befand. Ein weiterer Fan, der sich im Gang aufhielt, sperrte das Abteil von außen ab und entriegelte es erst einige Zeit später wieder. Als der 58-Jährige das Abteil verließ, schlug ihm jemand von der Seite ins Gesicht. Daraufhin stürzte er im Gang zu Boden und verlor vorübergehend das Bewusstsein. Die anderen sechs Fußball-Fans waren bereits verschwunden, als der Geschädigte wieder zu sich kam.

Eine Videoüberwachung gab es im Zug nicht und als Personenbeschreibung konnte lediglich angegeben werden, dass alle schwarze Kleidung trugen.

Die Ermittlungen wurden von der Bundespolizei aufgenommen sowie ein Strafverfahren eingeleitet. Hinweisgeber, die Angaben zu den Tätern oder dem Vorfall machen können, werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Trier unter der Telefonnummer 0651 – 436 780 zu melden.