Genau zwei Taschendiebstähle! Das ist die Bilanz der Mainzer Polizei nach den ersten zehn Tagen des Einsatzes rund um den historischen Weihnachtsmarkt auf den Mainzer Domplätzen.

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Diese Zwischenbilanz kann sich sehen lassen, da sie zeigt, dass nicht nur die Fußstreifen der Polizistinnen und Polizisten ihre Wirkung zeigen, sondern auch die Besucherinnen und Besucher ihre Wertsachen immer besser schützen und erst gar keine Gelegenheit für Diebe aufkommen lassen.

Überhaupt Diebe, in den ersten Tagen sind insgesamt 67 Personen kontrolliert und 28 davon durchsucht worden. Insbesondere weil sie möglicherweise für Eigentumsdelikte in Frage kommen könnten; dazu gehören z.B. angebliche Losverkäufer und Spendensammlern, Verteiler von angeblichen kostenlosen Zeitungen, Personen die mit einem Zettel nach dem Weg fragen und einige mehr. 17 Personen wurde ein Platzverweis erteilt und damit der weitere Aufenthalt auf dem Weihnachtsmarkt verboten. In diesen Fällen haben Erkenntnisse vorgelegen, dass sie in der Vergangenheit für Taschendiebstähle oder ähnliche Eigentumsdelikte verantwortlich waren.

Leider ist es zu zwei Diebstählen aus Ständen gekommen. Bislang unbekannte Täter sind nachts in die Buden eingebrochen und haben nicht nur Schaden verursacht, sondern auch Gegenstände entwendet. In zwei Fällen scheiterten die Täter an den Verriegelungen und konnten nicht in das Innere gelangen.

Hier laufen die Ermittlungen. Wer zu diesen Fällen Hinweise geben kann, wird gebeten sich beim Altstadtrevier, PI Mainz 1, Tel.: 06131-65 4110, zu melden.

Zwei mal kam es zu kleineren Auseinandersetzungen:

Zwischen einem Ehepaar und einem Standbetreiber und zwischen einem Wohnsitzlosen und Besuchern des Weihnachtsmarktes kam es zu Meinungsverschiedenheiten, so dass die Polizei eingreifen musste.

Auch den Verkehr rundum den Weihnachtsmarkt hat die Polizei im Blick.

35 Autofahrer müssen mit einem Bußgeld rechnen, weil sie widerrechtlich durch die Ludwigsstraße gefahren sind. Seit Beginn der Weihnachts- und Winterzeitmärkte sind im gesamten Stadtgebiet zwischenzeitlich 157 Autofahrer im fließenden Verkehr angehalten und zusätzlich an insgesamt 26 Kontrollstellen nochmals mehrere hundert PKW kontrolliert worden.

In jeder Kontrolle wird dabei auch auf eine mögliche Alkoholisierung der Verkehrsteilnehmer geachtet, da gerade bei dem Genuss von Glühwein der eigene Alkoholisierungsgrad nicht richtig eingeschätzt werden kann. Neun Verkehrsteilnehmer waren dabei so alkoholisiert, dass ihr Führerschein eingezogen und ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet worden ist. Die Polizei Mainz wird auch weiterhin präsent sein und wünscht jedem Gast einen unbeschwerten Besuch der Mainzer Weihnachtsmärkte.

 

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