Nachrichten Mainz | Im Herzen von Mainz liegt WiRTH ‚Der Kinderladen‘. Seit 95 Jahren gehört das Spielzeuggeschäft zu der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt und ist damit ein echtes Mainzer Traditionsgeschäft. Doch auch der Kinderladen hat mit der vorübergehenden Schließung als Folge der Corona-Pandemie zu kämpfen.

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Die Kosten müssen weiterhin gedeckt werden

Ein Großteil der Einnahmen bricht in Folge der notwendigen Schließung weg, doch die laufenden Kosten müssen trotzdem gedeckt werden. Um ein endgültiges Aus für das Geschäft zu verhindern, ist das Unternehmen auf Unterstützung angewiesen. Daher bittet Wirth alle Kundinnen und Kunden den neuen Online Shop zu besuchen und dem Traditionsgeschäft in Mainz zu helfen, auch in dieser schweren Zeit zu überleben. In dem Online Shop ist ein Großteil des Spielwarensortiments verfügbar.

Diesen Lieferservice bietet WiRTH Der Kinderladen:

  • Deutschlandweiter Versand
  • Kostenfreie Lieferung ab 30 Euro Warenwert
  • Bestellungen bis 11:11 Uhr im Umkreis von 15 Kilometern um Mainz werden noch am gleichen Tag geliefert
  • Bestellungen über den Online Shop hier

In einem Video bei Facebook appelliert Christoph Demmler von der Firma WiRTH Der Kinderladen daher an die Kunden: „Besonders in Krisenzeiten ist Zusammenhalt wichtiger denn je“, so Demmler. „Jede Unterstützung zählt.“ Die Firma Wirth hat das in der langen Firmengeschichte schon des Öfteren bewiesen.

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Die Geschichte von Wirth ‚Der Kinderladen‘

Im Jahre 1925 begann die Geschichte des heutigen Kinderladens. In diesem Jahr übernahm Andreas Wirth die Wäschefabrikation Wirth & Rühe, welche er drei Jahre zuvor mitbegründet hatte. Er spezialisierte die Firma auf die Herstellung von Kinderbekleidung. Seine Frau Elisabeth leitete den Betrieb mit rund 40 Mitarbeitern und ebenfalls rund 40  Heimarbeiterinnen.

Im Jahr 1929 wurde Wirth “Der Kinderladen” von dem Ehepaar eröffnet und im Zeichen der beginnenden Wirtschaftsdepression der krisenfestere Einzelhandel aufgebaut.

„Der Kinderladen“ als Name wurde zunächst abgelehnt

Der Namenszusatz “Der Kinderladen” wurde zu Beginn des Öfteren belächelt und als irreführende Firmenbezeichnung zum Eintrag ins Handelsregister abgelehnt. 1943 trat Margot Wirth als persönlich haftende Gesellschafterin in die Firma ein. Dann wurde auch dem Eintrag des Firmenzusatzes “Der Kinderladen” zugestimmt. Im Jahr 1945 folgten dann Teilzerstörung, Plünderung, und das Überleben in den Trümmern.

Der Wiederaufbau des Kinderladens

Im Juni 1948 beschlossen Heinz Demmler und Margot Wirth den erneuten Geschäftsaufbau. Unter schwierigen Auflagen der Besatzungsmacht wurde im zerstörten Bereich des Münsterplatzes der erste Behelfsbau von Heinz Demmler erstellt und so das Spielwarenhaus in der Schillerstraße 48 gegründet.

Zwei Jahre später wurde ein Neubau gestartet. Im August 1950 nach einer Bauzeit von rund drei Monaten eröffnete dann das neue Spielwarenhaus in der Schillerstraße. Im Jahr 1957 wurde das nebenan liegende Anwesen in der Große Bleiche 4 ausgebaut, wobei beide Geschäfte unter einem Dach vereint wurden.

50-Jähriges Jubiläum

1975 feiert WIRTH ‚Der Kinderladen‘ das 50-jährige Firmenbestehen.
Zu diesem Anlass erhält der Kinderladen als besondere Ehre der Stadt Mainz eine Skulptur der Jupitersäule, welche Jockel Fuchs, dem damaligen Bürgermeister von Mainz persönlich überreicht wird.


WiRTH der Kinderladen darf ab dem 20. April wieder öffnen. Warum das Traditionsgeschäft trotz 2.000 Quadratmetern öffnen darf, erfahrt ihr hier im Artikel

 

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