Uli B. Foto: TV Now
Uli B. Foto: TV Now

Traurige Nachrichten meldet online die Münchener “tz”: Demnach ist der Mainzer Teilnehmer der TV-Kuppelshow “First Dates” (auf VOX) Uli B. nur wenige Tage nach der Ausstrahlung seiner Folge gestorben. Er sei bei einem Unfall mit seinem Lkw nahe Bad Hersfeld verunglückt. Auf dem Facebook-Account von “First Dates – Ein Tisch für zwei” kommentiert VOX: “Was für traurige Nachrichten. Wir wünschen der Familie und allen Freunden von Uli alles Gute und ganz viel Kraft.” Auch zahlreiche Fans der Sendung kondolierten.

“Crash-Rettung” und notärztliche Versorgung halfen nicht mehr

Was war passiert? Laut Pressemeldung des Polizeipräsidiums Osthessen kam es am Montag gegen 15:40 Uhr auf der A7 bei Neuenstein/Bad Hersfeld zu einem schweren Verkehrsunfall. Dabei fuhr ein “59-jähriger Lastzugfahrer” auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Kassel, als sich zwischen dem Autobahndreieck Kirchheim und der Ausfahrt Bad Hersfeld/West der Verkehr staute. Der Lastzugfahrer erkannte die Situation zu spät und fuhr auf einen Lkw auf. Wörtlich heißt es: “Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser Lkw nach links in die Mittelschutzplanke geschleudert, drehte sich um 180 Grad und kam entgegengesetzt zu Fahrtrichtung auf dem rechten und mittleren Fahrstreifen zum Stillstand. Im weiteren Verlauf fuhr der Lastzugfahrer auf einen stehenden Sattelzug aus Litauen auf. Hierbei wurde der Lastzugfahrer in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr Kirchheim mittels Crash-Rettung aus dem Wrack befreit werden. Eine notärztliche Versorgung wurde an der Unfallstelle durchgeführt. Der Fahrer erlitt durch das Unfallgeschehen jedoch so schwere, multiple Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.”

Der 33-jährige Lkw-Fahrer und sein 35-jähriger Beifahrer aus dem Landkreis Kassel wurden durch das Unfallgeschehen leicht verletzt (Prellungen, Stauchungen, Halswirbelsäulen-Syndrom) und zur weiteren ärztlichen Behandlung ins Klinikum Bad Hersfeld gebracht. Der 50-jährige Sattelzugfahrer aus Litauen blieb unverletzt und kam mit dem Schrecken davon.