Traditionell öffnet der weit über die Region hinaus beliebte Mainzer Weihnachtsmarkt am Donnerstag vor dem Ersten Advent und lockt mit seinen atmosphärisch stimmigen Ständen und ganz besonderem Flair über rund vier Wochen erneut unzählige Besucher von nah und fern.

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Seine besondere Anziehungskraft verdankt der Weihnachtsmarkt auch 2019 im nunmehr 45. Jahr seines Bestehens dem vom St. Martinsdom geprägten historischen Marktbild und seiner Mischung aus weihnachtlichen Verkaufsständen, der Vielfalt an gastronomischen Angeboten sowie einem attraktiven Bühnenprogramm für ein breites Publikum.

Für Kinder werden die beiden historischen Kinderkarussells einmal mehr ein Hauptanziehungspunkt sein. Der Kindernachmittag am 15. Dezember bietet ein konzentriertes Programm für die ganze Familie. 2019 bietet der Markt insgesamt erneut 98 Stände.

Eröffnung am Donnerstag, 28.11.2019

Am Donnerstag, 28. November 2019, 11.00 Uhr, öffnet der Weihnachtsmarkt seine Pforten. Die festliche Eröffnung um 17.00 Uhr erfolgt vor der Gotthardkapelle auf der Krippenbühne durch Oberbürgermeister Michael Ebling und Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz. Ab 16.45 Uhr stimmen die „Contrast-Dixies“ auf die Eröffnung ein, dazu wird ein Walking-Act („Leuchtende Stelzenläufer“) zu erleben sein.

Zu Beginn der Veranstaltung ertönt bereits seit 2015 ein „Jingle“ als akustisches Erkennungsmerkmal (komponiert von Dr. Gerhard Scholz, dem Leiter des Peter-Cornelius-Konservatoriums). Der Jingle wird auch 2019 täglich vor Öffnung des Weihnachtsmarktes und vor Beginn einzelner Veranstaltungen auf der Bühne zu hören sein. Die Angebote des Weihnachtsmarktes stehen den Besucherinnen und Besuchern dann bis Montag, 23. Dezember 2019, 19.00 Uhr, offen.

Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz: „Der Mainzer Weihnachtsmarkt erlebt auch im Jahre 2019 kleine Veränderungen in den Standangeboten – so sind am neuen Stand von Herrn Abbou Benalia in der Kategorie „Allerlei zum Schenken“ hochwertige Lederwaren erhältlich. Wir bieten insgesamt ein erneut hochwertiges und vielfältiges Angebot inmitten des verzaubernden Ambientes im Schatten des Doms.“

Hierzu gehört LED-Lichterhimmel, die aufwendig gestaltete Krippe in der Nähe zum Dom, die mit zahlreichen Mainzer Figuren bestückte Weihnachtspyramide am Höfchen, das beliebte Weihnachtsdorf als auch die große Spieluhr mit handgeschnitzten Engelsfiguren am Liebfrauenplatz. Der rund 12 Meter große Weihnachtsbaum vor dem Haupteingang des Gutenbergmuseums, die beiden historischen Kinderfahrgeschäfte sowie die festlich beleuchtete Front der „ehemaligen Preußischen Hauptwache“ (Haus am Dom) runden das atmosphärisch stimmige Bild ab.

„Romantisches Weihnachtsdorf“ international gefragt

Das auch im Jahre 2019 selbst im Ausland stark nachgefragte „romantische Weihnachtsdorf“ ist wie stets auf dem im Sommer mit Blumen bepflanzten Beet auf dem Liebfrauenplatz zu finden. Anbieter Karl Spinnler hat daraus über viele Jahre ein einmaliges Plätzchen zum Ausruhen und Genießen mit „Lagerfeuer-Atmosphäre“ geschaffen, wo sich Marktbesucher treffen und in Ruhe austauschen können. Die Fläche ist mit weit mehr als einem Dutzend großer Fässer bestückt, in denen man mit Kleingruppen gemütlich Platz findet.

Beliebter LED-Lichterhimmel

Bereits im Jahr 2008 wurde auf dem Marktgelände der komplette „Lichterhimmel“ auf LED-Basis erneuert. Der auf zehn Jahre angelegte Leasingvertrag des bisherigen Lichterhimmels lief 2018 aus: Da die Leuchtkraft des alten LED-Ensembles erkennbar nachgelassen hatte, wurde die Beleuchtung des Weihnachtsmarktes – der ein hoher Stellenwert für das Gesamtambiente zukommt – 2018 im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung mit dem Ziel neu vergeben, das Festgelände weiterhin auf dem neuesten Stand der Technik zu illuminieren. Seither wird die „heimelige Atmosphäre“ des Mainzer Weihnachtsmarktes mit frischer Beleuchtung unterstrichen – mit geringe(re)n Energiekosten trägt die LED-Beleuchtung zur Nachhaltigkeit des Weihnachtsmarktes bei.

Freies WLAN auf dem gesamten Weihnachtsmarkt

Das 2017 eingeführte Angebot mit freiem WLAN-Netz auf dem gesamten Weihnachtsmarkt wird fortgeführt – mehrere leistungsstarke WLAN-Antennen ergänzen seither das Angebot während der Adventszeit für Besucherinnen und Besucher. Die Mainzer Breitband GmbH ist als kompetenter Partner erneut an Bord. Die Verstärkung des bestehenden WLAN-Netzes während der Weihnachtzeit bleibt geboten: Nahezu jeder Weihnachtsmarkt-Besucher nutzt sein Smartphone auf dem Markt. Man verabredet sich mit Freunden oder verschickt Selfies mit Grüßen vom Mainzer Weihnachtsmarkt.

Netzprobleme zu besucherstarken Zeiten wegen der starken Nutzung gehören damit dauerhaft der Vergangenheit an: „Diese sehr stimmige Kooperation erfreut uns über die Maßen. Der Zugang zum Weihnachtsmarkt-WLAN am Dom bleibt einfach, funktioniert ohne lästige Registrierungen und der Angabe persönlicher Daten – alle Seiten profitieren: eine angenehme win-win-Situation“, betont Manuela Matz.

Sobald Nutzer in die Reichweite des „M-Hotspots“ kommen, erscheint der Name des Netzes auf dem Display bzw. der WLAN-Statusanzeige. Als nächstes wählt der Nutzer das „M-Hotspot“-Netz aus. Dann öffnet sich in im Browser automatisch die Login-Seite, auf welcher die Nutzungsbedingungen bestätigt werden müssen. Eine Anmeldung mit persönlichen Daten ist nicht erforderlich.

Sicherheitslage: Videoüberwachung auf dem Gelände

Auch in diesem Jahr wird die Landeshauptstadt Mainz eine Videoüberwachung auf dem Festgelände einsetzen. Dabei werden die Bewegungsströme der Besucherinnen und Besucher beobachtet, um mögliche Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen, welche die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung beeinträchtigen könnten. Dezernentin Matz: „Die Videoüberwachung stellt natürlich auf eine erhöhte Sicherheit ab. Wir möchten aber unterstreichen, dass sie lediglich ein so genanntes ,Monitoring‘ – also die Echtzeitverfolgung des Geschehens – darstellt. Es werden keinerlei Aufzeichnungen erfolgen. Die Besucherinnen und Besucher werden zudem durch Hinweisschilder auf die Videoüberwachung hingewiesen.“

Karitative Stände auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt

Manuela Matz: „Auch 2019 entsprechen wir den Anfragen karitativer Organisationen gern, sich auf dem Weihnachtsmarktgelände vor Ort präsentieren zu können.“ An den Adventswochenenden (jeweils Samstag/Sonntag) betreiben Organisationen einen Stand für den guten Zweck.

Dies sind 2019 bislang:

  • 01.12.2019: Kath. Kita Maria Königin Mainz/Drais
  • 08.12.2019: Kinderwiese Mainz e. V.
  • 14./15.12.2019: Kindergarten der Melanchton-Gemeinde

Matz: „Einige wenige Termine sind sogar noch verfügbar. Wenn karitative Organisationen also spontan noch Interesse haben sollten, können diese gern noch Kontakt mit uns aufnehmen.“

Wünschen der Besucher/innen nachkommen

„Es bleibt für die Landeshauptstadt Mainz als Veranstalter elementar, auf die Wünsche der Gäste des Weihnachtsmarktes einzugehen. Verbesserungsansätze, welche 2013 die Hochschule Mainz mittels einer Stichproben-Befragung der Weihnachtsmarkt-Besucher erhoben hatte, wurden sukzessive umgesetzt“, betont Dezernentin Manuela Matz. Ganz oben auf der Wunschliste stand damals die Erweiterung des Speisenangebotes um saisonale und regionale Produkte. Auch 2019 werden daher verschiedene winterliche Spezialitäten auf dem Weihnachtsmarkt im Angebot sein: Schnitzel- und Raclette-Hütte, ein zweiter Stand mit Kartoffelpuffern, Flammkuchen, Dinnele und vieles mehr.

„Ansonsten bleibt es eine goldene Regel und steht jedem Veranstalter eines Weihnachtsmarktes gut zu Gesicht, das Ohr stets an den aktuellen Entwicklungen vergleichbarer Märkte zu haben und – ohne dabei gleich jedem fragwürdigen Trend zu huldigen – hier und dort Angebote neu zu justieren, wo es augenscheinlich Sinn macht und gewünscht wird.“

„Fair Trade“-Produkte

Das Thema Nachhaltigkeit ist mehr denn je in aller Munde. Daher wird bezüglich der Sortimente besonderer Wert auf „Fair Trade“-Produkte gelegt. „In diesem Sektor steuern wir – dort, wo es notwendig und geboten ist – beständig nach“, so Matz. „Eine besondere Rolle bei der Auswahl der Stände in den Bewerbungsverfahren spielen die regionale Herkunft der Produkte als auch das Angebot hochwertiger Glühweine direkt vom regionalen Winzer – wir sind schließlich Great Wine Capital-Mitglied. Außerdem sind uns inhabergeführte Geschäfte aufgrund ihrer besonderen Nähe zum Kunden sehr wichtig.“

Marktbereich reicht erneut bis zum Gutenberg-Museum

Der Zuschnitt des Marktbereiches verläuft weiterhin vom Höfchen über den Markt bis hin zur Apsis der ehemaligen Liebfrauenkirche und vor das Gutenberg-Museum. Die 2015 neu geschaffene Weihnachtsmarktbühne (6 Meter Durchmesser), auf der erneut viele Programmpunkte zu sehen sein werden, ist vor dem „Haus am Dom“ auf dem Liebfrauenplatz beheimatet. In diesem Bereich gibt es für Familien mit Kindern auch in diesem Jahr ansprechende Angebote im Programm.

In unmittelbarer Nähe befinden sich auch in diesem Jahr wieder zwei Kinderfahrgeschäfte (hinter Dom-Apsis sowie vor Sinn-Leffers). Für das leibliche Wohl sorgen auch 2019 zahlreiche Imbisse mit einem abwechslungsreichen Speisenangebot sowie winterliche Ausschankbetriebe und diverse Stände mit Naschwerk.

Krippenfiguren seit 2005 komplett erneuert

Einen besonderen Anziehungspunkt stellen die nur wenige Schritte entfernt angesiedelten handgeschnitzten und lebensgroßen Krippenfiguren des Unterammergauer Künstlers Sepp Erhard dar. Die Figuren auf der Bühne der St. Gotthard-Kapelle wurden im Jahre 2005 komplett überarbeitet.

Künstlerwerkstatt

Die in die neue Imkerstube zwischen den großen Fahnenmasten integrierte Künstlerwerkstatt erfreut sich in jedem Jahr großer Beliebtheit. Auch in diesem Jahr können die Marktbesucher den Hobby-Künstlern bei ihrem Wirken über die Schulter schauen und beim Entstehen ihrer Weihnachtsgeschenke näher hinsehen.

Bibelseiten und Weihnachtstaler

Im Shop des Gutenberg-Museums erhalten Interessierte einen verzierten Druck der Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium. Die Bibelseiten sind ein Verkaufsschlager und auch im Ausland ein sehr gefragter Exportartikel.

Der aktuelle Weihnachtstaler zeigt auf der Vorderseite die älteste Kirche in Mainz „St. Johannis“. Vom Jahr ihrer Weihe 910 bis 1036 war sie Bischofskirche des Erzbistums Mainz. Auf der Rückseite ist wie stets der Mainzer Weihnachtsmarkt dargestellt (Feinsilber- oder Feingoldprägung). Die Weihnachtstaler sind in den Geschäftsstellen der Mainzer Volksbank und im AZ-Kundencenter am Markt erhältlich.

Im Internet bietet die Stadt Mainz alle Informationen zum Weihnachtsmarkt unter www.mainz.de/weihnachtsmarkt.

Die Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes:

  • Sonntag bis Donnerstag 11.00 bis 20.30 Uhr,
  • Freitag und Samstag 11.00 bis 21.00 Uhr.
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