Torsten Rohe, Kreisvorsitzender der Jungen Union Mainz

Nachrichten Mainz | Mit großem Befremden hat Torsten Rohe, Vorsitzender der Jungen Union (JU) aus Mainz, auf die Absage des Bundesparteitags der CDU in Stuttgart Anfang Dezember reagiert. „Die CDU ist eine Mitmachpartei, die während der Corona-Pandemie bewiesen hat, dass sie ihre Formate und Vorstandssitzungen auch digital stattfinden lassen kann und dass eine Umstellung auf hybride Sitzungen den Vorteil einer besseren Einbindung von Mitgliedern birgt“, so Torsten Rohe.

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Digitale Wege bieten eine gute Lösung

Als Kreisvorsitzender der JU Mainz und Stadtbezirksvorsitzender der CDU Mainz-Neustadt hat er selbst in den letzten Monaten viele digitale Veranstaltungen angeboten. „Vorstandssitzungen, digitale Stammtische, Talks mit interessanten Gesprächspartnern und vieles mehr – alles ist auch während Corona möglich. Zudem kann man dadurch junge Familienmütter und -väter und beruflich sehr eingespannte Personen sogar noch besser einbinden und partizipieren lassen.“

Dass die CDU nun ihren Bundesparteitag, der für Anfang Dezember in Stuttgart geplant war, ersatzlos abgesagt hat, ist für den Vorsitzenden der CDU-Nachwuchsorganisation nicht nachvollziehbar.

„Die Pandemie ist seit mehr als sechs Monaten bekannt“

„Die Corona-Pandemie beschäftigt uns nun seit über einem halben Jahr. In dieser Zeit haben wir viele gute und richtige Entscheidungen getroffen, um das Land „auf Kurs“ zu halten, haben eine erstaunlich gute Entwicklung genommen und sind unserer Regierungsaufgabe mit unserem Koalitionspartner SPD gerecht geworden. Dennoch kommt die Pandemie auch in Bezug auf den Parteitag nicht überraschend und es ist für uns nicht nachvollziehbar, dass wir keinen hybriden oder digitalen Bundesparteitag abhalten können. Wir fordern die Partei auf, vor dem Superwahljahr 2021 die Weichen für eine gute und erfolgreiche Zukunft zu legen. Eine wiederholte Verschiebung der Entscheidung über eine Neuausrichtung der Partei ist weder im Sinne Deutschlands noch im Sinne der letzten großen Volkspartei und ihrer Basis“, so Rohe.

„Die Junge Union Deutschlands hat mit dem erfolgreichen Format des „JU Pitch“ vorgemacht, wie auch ein digitaler Parteitag aussehen könnte. In Kombination mit einer Briefwahl könnte eine erneute Verschiebung des Parteitags somit verhindert werden“, so Rohe abschließend.

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