Symbolfoto Polizei | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Dienstag, 30.07.2019, 17:50 Uhr. Ein Zeuge verständigt die Polizei und gibt an, dass ein 16-Jähriger im Bereich Kaiserstraße/117er Ehrenhof zu ihm gekommen ist und ihm mitgeteilt hat, dass auf ihn geschossen worden sei. Er habe auch eine Patronenhülse in der Hand.

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Gleichzeitig wird gemeldet, dass zwei weitere Jugendliche wohl auch Schüsse aus diesem Bereich gehört haben. Nach dem Eintreffen der Polizeibeamten und dem Befragen des Zeugen, bei dem sich der 16-Jährige gemeldet hat, kann auch dieser einen Schuss bestätigen. Der zunächst unbekannte Schütze hat sich nach Angaben des 16-Jährigen wohl danach in Richtung Neustadt entfernt.

Die benutzte schwarze Pistole habe er zuvor in seinem Rucksack verstaut. Sein Verhalten sei insgesamt sehr aggressiv gewesen und er habe angedroht, zurückzukommen. Der Zeuge als auch der 16-Jährige können den Schützen recht gut beschreiben. Dies führt dazu, dass im Rahmen der Nahbereichsfahndung ein dazu passender 34-Jähriger Mann in der Sömmeringstraße angetroffen und kontrolliert werden kann.

In seinem mitgeführten Rucksack wird eine schwarze Schreckschusspistole aufgefunden. Auf Nachfragen gibt er zu, dass es seine Waffe ist und er sie erst heute gekauft hat. Angeblich wäre der Schuss beim Ausprobieren versehentlich gefallen. Der 34-Jährige beteuert den Polizeibeamten gegenüber, dass ihm das Ganze sehr leidtun würde. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden

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