Das Thema „falsche Polizeibeamte“ ist für den Bereich des Polizeipräsidium Mainz immer noch aktuell. Im Stadtgebiet Mainz sowie in Nieder-Olm und Essenheim kommt es zu insgesamt weiteren sechs der Polizei gemeldeten Anrufen.

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Betroffen sind Senioren im Alter von 73 bis 88 Jahren. Die Vorgehensweise ist immer gleich. Die Anrufer melden sich, wie hier teilweise geschehen, mit „Kommissar Frank Schneider der Polizeiinspektion Mainz“, „Herr Lorenz von der Polizei“ oder auch „Oberinspekteur Schneider von der Polizei Frankfurt“.

Als Legende geben sie an, dass in der Nachbarschaft Einbrecher festgenommen worden seien, welche eine Liste mit dem Namen der Angerufenen als nächstem „Einbruchsopfer“ dabeihatten. Damit versuchen sie, die Angerufenen zu verunsichern. Im Gesprächsverlauf stellen die angeblichen Polizeibeamten, wie hier geschehen, Fragen nach Vermögenswerten.

Bis auf einen Fall im Umland, bei dem ein größerer Schaden im mittleren, fünfstelligen Bereich entsteht, reagieren alle Angerufenen richtig. Sie geben keine Auskunft über ihre Vermögenswerte und verständigen die Polizei über die entsprechenden Vorfälle. Zur Information und Vorbeugung haben wir dieser Meldung im Anschluss einige Sicherheitshinweise und den Link zu einem Präventionshinweis mit Video des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz angefügt.

Hinweis: Die Polizei Mainz rät nochmals eindringlich dazu, keinerlei Informationen an solche Anrufer weiterzugeben. Denken Sie immer daran, dass die Polizei niemals telefonisch Auskünfte über ihr Vermögen verlangt und sie auch niemals auffordert, Geldbeträge oder Wertsachen herauszugeben. Sollten sie Anrufe in dieser Art erhalten, seien sie misstrauisch, legen sie auf und informieren sie umgehend die Polizei über die Notrufnummer 110.

Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz: Aktuelle Betrugsmasche Falsche Polizeibeamte

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