Foto: Erik Donner (SPD)

Nachrichten Mainz | Die Neustadt-SPD sieht sich nach einem Rundgang des Ortsbeirats gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung am vergangenen Montag darin bestätigt, dass es dringend eine deutliche Aufwertung des Mittelstreifens der Kaiser-Ringe braucht.

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Erik Donner, Vorsitzender der Neustadt-SPD

„Der Mittelstreifen zwischen den Straßenbahngleisen bietet genügend Platz für Fußgängerinnen und Fußgänger und Radfahrerinnen und Radfahrer – damit er für beide Gruppen sicherer wird, muss er dringend aufgewertet werden. Wichtig ist uns, dass die Verwaltung hier endlich brauchbare Planungen vorlegt. Gute und sinnvolle Vorschläge gibt es genug“

Schätzungsweise 90 Prozent aller Radfahrerinnen und Radfahrer – insbesondere Eltern mit ihren Kindern und Seniorinnen und Senioren – nutzen den Mittelstreifen. Diese Realität dürfe die Verwaltung bei den weiteren Planungen nicht ignorieren und sie auf eine vergleichsweise gefährliche Straße mit Tempo 50 drängen. Erik Donner dazu: „Ein neuer, einheitlich gehaltener Belag und an einigen Stellen abgesenkte Bordsteine zum Mittelstreifen würden mit einem Schlag die Attraktivität und Sicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer erhöhen.“ Dies käme auch Fußgängerinnen und Fußgängern zugute, die zwar auf dem Mittelstreifen bevorrechtigt sind, aber meist aufgrund des unterschiedlichen Untergrunds nicht wüssten, wohin sie sollen.

Für die SPD sei außerdem wichtig, dass die Aufenthaltsqualität durch zusätzliche Sitzbänke, weniger Müll und weitere Bepflanzungen gesteigert wird. Auch weitere Fahrradbügel seien dort vorstellbar, wodurch auch das zunehmend illegale Halten und Wenden von Autos eingedämmt werden könnte.

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