Foto: Max-Planck-Institut-Mainz

Über 170 Menschen sind am Mittwochmorgen bei dem Flugzeugabsturz nahe Teheran ums Leben gekommen. Unter Ihnen war auch die 29-jährige Mainzer Doktorandin Paniz Soltani.

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Nachdem die ukrainische Fluggesellschaft UAI am Donnerstag die Passagierliste mit allen Opfern im Internet veröffentlicht hatte, war es für die Angehörigen und Freunde der sympathischen Frau, traurige Gewissheit.

Paniz Soltani war Doktorandin am Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz. So hat dieses auch auf seiner Internetseite über den tragischen Tod der 29-Jährigen informiert.

„Das MPI-P trauert um Paniz Soltani, die am 08.01.2020 bei einem tragischen Zwischenfall in der Nähe ihrer Heimatstadt Teheran verstorben ist. Paniz, 29 Jahre alt, war eine brillante und begabte Doktorandin, eine geschätzte Kollegin und eine liebe Freundin. Wir wünschen Paniz‘ Partner und Familie viel Kraft, diesen schrecklichen Verlust zu ertragen.

Paniz wird in den Herzen und Köpfen aller weiterleben, mit denen sie am MPI-P zu tun hatte.“

Die Boeing 737 der Ukrainischen Fluggesellschaft war am frühen Mittwochmorgen vom Teheraner Flughafen in Richtung Ukraine gestartet. Kurz nach dem Start ist sie nahe von Teheran abgestürzt. Direkt nach dem Bekanntwerden des Unglücks, bei dem es keine Überlebenden gab, sprachen die iranischen Behörden von einem technischen Fehler. Mittlerweile verdichten sich jedoch die Beweise, dass die Maschine wohl versehentlich von iranischen Flugabwehrraketen abgeschossen wurde.

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