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Nachrichten Mainz | Für den 25.09.2020 hat die Klimaschutzbewegung Fridays for Future einen weltweiten Aktionstag angekündigt. In diversen Städten Deutschlands werden an diesem Tag Demonstrationen der Bewegung stattfinden.  Auch die Mainzer Ortsgruppe ruft ab 12.00 Uhr zu einer Versammlung am Adenauer-Ufer auf.  Die Veranstalter*innen fordern die Entscheidungsträger*innen damit auf, die Dringlichkeit des Klimaschutzes und einer klimagerechten, solidarischen Politik anzuerkennen und entsprechend zu handeln.

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Julius Klinger, Pressesprecher FFF Mainz

„In der Corona Pandemie hat die Politik gezeigt, dass es möglich ist radikalen Maßnahmen, die notwendig sind um eine Krise in den Griff zu bekommen, umzusetzen. Damit wir mit gleicher Entschlossenheit gegen die Klimakrise vorgehen, stehen wir am 25.09. wieder auf der Straße, zwar mit Abstand und Masken, jedoch nicht weniger entschlossen”

Theresa Gemke, Organisatorin und Pressesprecherin FFF Mainz

“Wir müssen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Das bedeutet zum Einen Schutzmaßnahmen gegen das Virus zu ergreifen und Rücksicht auf unsere Mitmenschen zu nehmen. Zum Anderen bedeutet es aber auch in dieser Krise die anderen großen gesellschaftlichen Krisen nicht aus den Augen zu verlieren”

Kundgebung mit Musik und Redebeiträgen

Direkt am Rhein, links von der Theodor-Heuss-Brücke, wird die Veranstaltung mit einer Kundgebung mit Musik und Redebeiträgen beginnen. Außerdem werden Joachim Curtius, ein Atmosphärenforscher aus Frankfurt a.M. und Eckart von Hirschhausen, Arzt und Comedian, für einen Impulsdialog erwartet.

Im Anschluss wird dann ein Demonstrationszug stattfinden. Die Strecke verläuft zirkulär über die Kaiserstraße und die Große Bleiche zurück zum Adenauer-Ufer, wo eine Abschlusskundgebung geplant ist. Zu dieser wird auch der Demonstrationszug aus Wiesbaden hinzustoßen, welcher über die Theodor-Heuss-Brücke nach Mainz zieht. Gemeinsam sollen die Demonstrationen der beiden Städte hier mit Reden und musikalischen Beiträgen abgeschlossen werden.

Den Veranstalter*innen ist eine coronakonforme Durchführung der Demonstration sehr wichtig. Teilnehmende werden daher dazu angehalten eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und ausreichend Abstand zu halten. Zudem wird in Absprache mit dem Ordnungsamt ein Hygienekonzept erarbeitet, um die Kontaktzahl der Demonstrierenden möglichst gering zu halten.

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