Seit dem gestrigen Mittwochabend (09.10.2019) ist der „Mainz-O-Mat“ zur OB-Wahl wird online. Unter www.mainz-o-mat.de wird das Instrument zur politischen Information für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Die Mainzer Bürger*innen können sich durch 30 Thesen zu lokalen Themen klicken und ihre Positionen mit denen der Kandidierenden vergleichen und sich über die Begründungen informieren. Das Programm funktioniert sowohl am PC, als auch auf mobilen Endgeräten. Eine App muss nicht heruntergeladen werden.

Volt Mainz gibt keine Wahlempfehlung bezüglich der Oberbürgermeisterwahl ab. Gleichzeitig liegt dem Team von Volt Mainz die Wahlbeteiligung sehr am Herzen, denn wir verfolgen das Ziel, die Bürgerinnen und Bürger auf allen Ebenen wieder näher an die Politik zu bringen. Möglichst viele Menschen sollen an der Wahl teilnehmen, denn eine hohe Wahlbeteiligung ist Zeichen einer funktionierenden und lebhaften Demokratie.

Voraussetzung hierfür ist, dass die Menschen in Mainz gut informiert sind und gleichzeitig das Interesse an der Wahl gefördert wird. Wir von Volt Mainz möchten dazu unseren kleinen Beitrag leisten und eine einfache, verständliche und leicht zugängliche Möglichkeit bieten, um sich einen Überblick über Positionen der Kandidierenden zu verschiedenen kommunalen Themen zu verschaffen.

Bei Landtags-, Bundestags- und Europawahlen erfreuen sich der Wahl-O-Mat und andere Wahlhelfer großer Beliebtheit. Neben der reinen Positionierung sind besonders auch die Begründungen für die Wähler*innen interessant und aufschlussreich. Diese Möglichkeiten möchten wir auch den Mainzer*innen für die OB-Wahl bieten.

30 Thesen

Volto hat sich mit den Programmen aller Kandidierenden beschäftigt und insgesamt 63 Thesen erarbeitet. Mithilfe einer Umfrage und in einem redaktionellen Prozess wurden dann 30 Thesen ausgewählt, welche am 26.09.19 an die Kandidierenden versendet wurden. Diese Beantwortung der Fragen lief wie beim “Wahl-O-Mat” in zwei Schritten ab. Es wurde jeweils eine Position festgelegt (“Stimme zu”, “Neutral” oder “Stimme nicht zu”) und dann mit maximal 500 Zeichen begründet. Die Thesen sind keine Volt-Positionen , die wir mit den Positionen der Kandidat*innen abgleichen möchten.

Die Kandidierenden hatten bis Dienstag, den 8. Oktober, 18 Uhr Zeit, die Antworten einzureichen und alle haben dies fristgerecht getan. Die Frist wurde aufgrund des Trauerfalls bei Herrn Ebling verlängert. Somit nehmen Michael Ebling (SPD), Tabea Rößner (Grüne, unterstützt von Piraten), Martin Malcherek (Die Linke), Martin Ehrhardt (Die PARTEI) und Nino Haase (Parteilos, unterstützt von CDU, ÖDP und FW) teil.

Der Mainz-O-Mat wird mindestens bis zu einer möglichen Stichwahl am 10. November online verfügbar bleiben. Informationen zur technischen Ausgestaltung (Datenschutz, Programm, Benutzung). Für den Mainz-O-Mat wird eine Open-Source-Lösung (Mahlowat) verwendet, die wie der Wahl-O-Mat funktioniert und keine Daten über die Benutzer*innen erhebt.