Lottokugeln (Symbolbild) Foto: Lotto Rheinland-Pfalz GmbH
Lottokugeln (Symbolbild) Foto: Lotto Rheinland-Pfalz GmbH

Kuriose Gewinnquoten brachte die Ziehung der Lottozahlen am vergangenen Samstag hervor: Gleich 14 Tipper aus zehn Bundesländern hatten die sechs Richtigen auf ihrem Tippschein, was zu einer – im Vergleich zu sonstigen Ziehungen – relativ niedrigen Quote von 109.123 Euro führte. Wie Clemens Buch vom Deutschen Lotto- und Totoblock mitteilte, hatte immerhin ein weiterer Glückspilz aus Sachsen noch die Superzahl richtig und knackte den Jackpot mit 7.094.666 Euro.

Mehrere Gründe treffen aufeinander

Wie kam es dazu, dass am Samstagabend außergewöhnlich viele Lottospieler (14 Stück) die sechs Richtigen auf ihren Tippscheinen hatten? Ein Blick auf die Zahlen 6, 9, 10, 11, 18 und 22 bringt Licht ins Dunkel. Hier treffen gleich mehrere Gründe für die Anhäufung von Gewinnen aufeinander.

1. Alle Zahlen sind kleiner als 31. Da viele Lottospieler mindestens ein Kästchen mit Geburtsdaten ihrer Angehörigen spielen, ist die Trefferquote diesmal besonders hoch.
2. Vier Zahlen sind kleiner als 12. Auch diese Zahlen werden in Geburtstagskombinationen häufig getippt, da sie die Monate darstellen.
3. Es gibt einen Drilling 9, 10, 11. Viele Lottospieler tippen die Zahlen auf den Scheinen in einem Muster. Sehr beliebt sind auch Zahlen, die direkt aufeinanderfolgen, wie zum Beispiel die sogenannten Drillinge.

„Das alles führte dazu, dass in der Ziehung am 16. Februar nicht nur ungewöhnlich viele Sechser zu verzeichnen waren, sondern auch in den mittleren und unteren Gewinnrängen mehr Treffer gelandet wurden“, so Clemens Buch.