Nachrichten Ginsheim-Gustavsburg | „Kultur droht zu Corona-Zeiten aus dem Bewusstsein zu schwinden, wenn wir nicht dagegen halten“, sagt die Vorsitzende der Kultur-Stiftung Ginsheim-Gustavsburg, Jutta Westhäuser. Egal ob bildende Kunst, Design, Musik, Theater, Tanz, Performance, Kabarett, Kleinkunst und Erinnerungskultur – Angehörige dieser Branchen befinden sich im Moment in existenziell schwierigen Notlagen, weil sie nicht auftreten beziehungsweise Ausstellungen veranstalten können – höchstens online.


Formloser Antrag zur Unterstützung der Künstler

Das weiterhin ruhende Vereinsleben wirkt sich auch auf die Nachfrage nach Förderung von kulturschaffenden, gemeinnützigen Gruppen und Vereinen aus. Hier gibt es bei der Kultur-Stiftung aktuell kaum Anträge, um Veranstaltungen und Projekten unter die Arme zu greifen. Die Kultur-Stiftung kann aber auch mit Stipendien den Künstlern passgenau helfen.

Mit dem Merian-Stipendium konnte die Kultur-Stiftung schon erfolgreich einer Musikerin, die sich für die musikalische Ausbildung in Ginsheim-Gustavsburg engagiert, unterstützen. Weitere Künstler mit dem Schwerpunkt ihrer Aktivitäten in Ginsheim-Gustavsburg können bei Interesse einen formlosen Antrag zur Unterstützung an die Kultur-Stiftung richten. Aus dem Antrag sollte der künstlerische Werdegang mit momentaner Ausbildungsstätte hervorgehen und die jetzigen und zukünftigen künstlerischen Aktivitäten für Ginsheim-Gustavsburg dargestellt werden. Das Merian-Stipendium sieht eine Ausbildungsbeihilfe von monatlich 100 Euro für zunächst ein Jahr vor.

„Nutzen Sie die Chance in diesen schwierigen Zeiten eine Unterstützung durch die Stiftung zu erhalten. Wir finden eine passgenaue Lösung für Sie“, sagt die Stiftungsvorsitzende abschließend.

Weitere Informationen zum Merian-Stipendium und der Kultur-Stiftung Ginsheim-Gustavsburg sind auf der Homepage der Kultur-Stiftung zu finden.