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Nachrichten Mörfelden-Walldorf | Trickbetrüger nutzen am Telefon zur Zeit die Angst wegen dem Coronavirus aus. So wollen sie ältere Menschen um ihr Geld bringen. An diesem Mittwoch riefen in Mörfelden-Walldorf Kriminelle zwei ältere Damen an und gaben sich im ersten Fall als Freund der Enkelin und im zweiten Fall als Krankenhausarzt aus.

 


In den beiden Fällen erzählten die Anrufer den Seniorinnen, dass sich die Verwandten mit dem Virus infiziert hätten. Sie erzählten außerdem von einem Gegenmittel welches es derzeit in den USA gibt. Dieses sei sehr teuer aber die Verwandten würden es dringend benötigen.

Bisher noch unbekannte Täter baten telefonisch in anderen Fällen in Klein-Gerau und Worfelden an, für die älteren Menschen einkaufen zu gehen. In den weiteren Gesprächsverläufen sagten die Täter dann, dass sie sehr viel Geld verloren hätten und jetzt mehrere Tausend Euro benötigen.

Von den Angerufenen lies sich niemand in die Irre führen. Keiner der älteren Menschen ging auf die Aussagen und Forderungen ein. Auch bei dem klassischen Enkeltrick spielen die Trickbetrüger meist mit der Angst ihrer Opfer um die Angehörigen. Der Coronavirus schürt noch mehr Ängste und bietet so auch mehr Angriffsfläche. Die Polizei warnt eindringlich davor, Geld oder Wertsachen an nicht bekannte Personen zu überreichen.

Personen, die von angeblich kranken Angehörigen angerufen werden, sollten besonders bei den Fragen nach Geld misstrauisch werden:

  • Fragen sie den Anrufer nach den Namen des Enkels, der Nichte bzw den Verwandten Nennen Sie den Namen nicht selbst.
  • Fragen Sie nach Informationen, die wirklich nur Menschen aus dem Verwandtenkreis kennen und wissen.
  • Geben Sie keine Informationen zu familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
  • Wenn Sie einen Betrug vermuten, wenden Sie sich an die 110.