149 aufgehängte Nistkästen für Vögel und Fledermäuse, 165 gepflanzte Obstbäume, mehrere Heckenpflanzungen und eine Vielzahl an Insektenhotels, Informationstafeln und neu eingesäten Wiesen: Diese Angaben entstammen einer Auswertung an geförderten Maßnahmen durch die Richtlinie für die Gewährung von Zuschüssen des Kreises Groß-Gerau zur Förderung von Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Zeitraum von 2016 bis 2020.


Naturschutzverbände und Privatpersonen leisten einen Beitrag

20 verschiedene Antragsteller nahmen in den fünf Jahren Förderungen über die Zuschuss-Richtlinie in Anspruch, darunter eine Vielzahl von ehrenamtlichen Naturschutzverbänden. Aber auch viele Privatpersonen zeigten Interesse daran, durch die Umsetzung von Maßnahmen einen Beitrag für die Natur zu leisten.

Der Vorteil: Die Kosten für solche Projekte oder Anschaffungen müssen durch die Förderung nicht zwangsläufig in vollem Umfang selbst getragen werden, sondern können über Fördertöpfe bezuschusst werden. So wurden unter anderem die Kosten der Gehölze und Wildstauden der im letzten Jahr angelegten Grünanlage gegenüber der Sporthalle des Turnvereins 1866 e.V. in Trebur finanziert – ein Gemeinschaftsprojekt des Vereins „Mir Trewwerer“, des NABU Trebur und der Gemeinde.

Maßnahmen können vorgeschlagen werden

Auch in diesem Jahr gingen über Anträge wieder eine Vielzahl an Maßnahmenvorschlägen ein, die gefördert werden können, teilt die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Groß-Gerau mit. Mit 17 eingegangenen Anträgen wurde die höchste Zahl seit 2016 erreicht, was das Interesse an dem Fördertopf unterstreicht. Erfreulich ist, dass acht Antragsteller neu hinzukamen, die zum ersten Mal einen Antrag stellten.

Für das kommende Jahr können ab diesem Herbst wieder Anträge eingereicht werden. Projektideen können telefonisch unter 06152 989-676 oder 06152 989-599 bei den zuständigen Sachbearbeiter bereits vorab vorgestellt oder auch an die E-Mail-Adresse Naturschutzbehoerde@kreisgg.de gesendet werden.