Umweltministerin Svenja Schulze überreicht Dr. Gregor Strauch, Leiter des Hauptstadtbüros die Urkunde.

Das Ingelheimer Unternehmen Boehringer wurde von Bundesumweltministerin Svenja Schulze als erstes Pharmaunternehmen in Berlin ausgezeichnet. Boehringer Ingelheim wurde in den Kreis der „Klimaschutz-Unternehmen“ aufgenommen. Der Konzern zählt damit zu den Vorreitern der Pharmabranche.

Emissionen verringern und Zukunft schaffen

Eine unabhängiges Fachgremium hatte in einem umfangreichen Verfahren die Klimaschutzaktivitäten  sowie deren Wirksamkeit ausgiebig untersucht und bewertet.

Die Klimaschutz-Unternehmen sind eine Kooperation von Konzernen in Deutschland, die durch eine konsequente Umsetzung herausragender Innovationen eine Vorreiterrolle bei Klimaschutz und Energieeffizienz einnehmen. Ziel ist es, dadurch die CO2-Emissionen zu verringern und Verantwortung für die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen zu zeigen.

Maßnahmen von Boehringer zum Umweltschutz

So wird am Unternehmenssitz in Ingelheim seit 2006 beispielsweise aus Biomasse (Altholz) die Energie erzeugt. Die Brennstoffumstellung von Kohle auf Holzhackschnitzel im Kraftwerk erzielt seitdem eine enorme Einsparung von ca. 90.000 t CO2/a im Jahr – das entspricht dem durchschnittlichen Ausstoß von 10.000 Haushalten in Deutschland.

Am zweitgrößten deutschen Unternehmensstandort von Boehringer Biberach wird seit einigen Jahren ein besonderes Kältespeichersystem eingesetzt. Weiterhin wird eine Energiezurückgewinnung bei den Lüftungsanlagen in diversen Gebäuden erzielt. Zukünftig soll die Beleuchtung am Standort Dortmund vollständig auf LED-Beleuchtung umgestellt werden, um so 114 MWh/a einzusparen.