Nachrichten Mainz | Nach Wochen strenger Kontaktreduzierung wurden nun auf Bundes- und Landesebene Maßnahmen zur Rückkehr in die Normalität beschlossen. Mit der Reduzierung auf drei Kinder pro Tagespflegestelle wurde am 4. April der Beschluss zu einem beschränkten Kontakt in den Tagespflegestellen in Mainz gefällt. Nun soll in allen bislang eingeschränkten Lebensbereichen die Rückkehr zur Normalität erfolgen. Auch in der Kinderbetreuung werden entsprechende Konzepte erarbeitet und umgesetzt.

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Regulärer Betrieb ab dem 1. Juni

Aus diesem Grund wird die Kindertagespflege in Mainz ab dem 1. Juni wieder zu einem regulären Betrieb zurückkehren. Das heißt, ab diesem Zeitpunkt können alle Tagespflegestellen die Regelbetreuung wieder aufnehmen. Ab Juni wird die Finanzierung für Betreuungsplätze dann auch wieder satzungsgemäß erfolgen.

Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch dazu

„Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei, aber nun geht es weiter auf dem Weg in einen annähernd normalen Alltag. Ich danke allen Tagespflegepersonen, die die Familien während der Ausnahmesituation in den vergangenen zwei Monaten unterstützt haben, für die Geduld, Ausdauer und die gute Zusammenarbeit.“

Besondere Maßnahmen sind notwendig

Um die notwendigen Hygienemaßnahmen in den Tagespflegestellen zu gewährleisten und die Eingewöhnungen durchführen zu können, sind jedoch besondere Maßnahmen nötig. Deren Ziel ist ein möglichst großer Schutz vor Ansteckung sowie eine pädagogisch gute und sinnvolle Betreuung und Eingewöhnung.

Um den nach wie vor von Einschränkungen geprägten Alltag zu bewältigen, hat das Amt für Jugend und Familie einen Leitfaden zum Umgang mit den Hygieneregelungen und den Umgang mit Eltern und Kindern zusammengestellt. Dieser wurde den Tagespflegepersonen zugeschickt. Da vor allem die Eingewöhnung neu aufgenommener Kinder unter besonderen Umständen stattfinden muss, werden die Tagespflegepersonen hierbei unterstützt.

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