Polizei Blaulicht Symbolbild

Nachrichten Rüsselsheim | Am Dienstag (23. Juni) wurde nach derzeitigem Stand der Polizei ein 10 Jahre altes Mädchen, im Zeitraum zwischen 7.50 und 8.10 Uhr, im Bereich Schulstraße/Marktstraße auf ihrem Schulweg von einem Mann zunächst am Schulranzen sowie anschließend am Handgelenk festgehalten. Nachdem das Mädchen nach Hilfe rief, griff eine unbekannte Passantin ein. Der Mann ergriff daraufhin zu Fuß die Flucht.


Die Polizei in Rüsselsheim leitete daraufhin die Ermittlungen ein und konnte an diesem Mittwoch, dank der detaillierten Täterbeschreibung der 10-Jährigen, einen 30 Jahre alten Tatverdächtigen festnehmen. Die Beamten suchen nun nach der Passantin, die dem Mädchen zur Hilfe kam, um weitere Details klären zu können. Die Frau wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 06142 – 6960 bei den Ermittlern zu melden.

Hinweise der Polizei

Die Polizei nimmt Mitteilungen über sogenannte „Kinderansprecher“ immer ernst, prüft die Hinweise und leitet entsprechende Maßnahmen ein. Da solche Meldungen immer für große Besorgnis und Unsicherheit sorgen, sollten Eltern ihre Kinder auf Situationen dieser Art vorzubereiten. Wichtig ist, dem Kind dabei keine Angst zu machen.

Die Polizei gibt einige Verhaltenshinweise:

Legen Sie mit Ihren Kindern Verhaltensregeln für den Schulweg und die Freizeit fest und treffen Sie Absprachen, wer das Kind abholen darf. Sagen Sie dem Kind dass es richtig war, wenn es sich Ihnen anvertraut. Stellen Sie dann in einem ruhigen Tonfall offene Fragen über den Ablauf der Geschehnisse, wie zum Beispiel: Und was ist dann passiert? Was hat xy danach gemacht?

Melden Sie den Vorfall bei der Polizei!

Informationen über Kinderansprecher in den Sozialen Netzwerken wie Facebook oder WhatsApp ist nach Angaben der Polizei oft kontraproduktiv und führt zu zahlreichen „Fehlmeldungen“, die dann bei der Polizei eingehen. Das kann die Ermittlungsarbeiten behindern und erschweren. Für die Schulen stehen auch Kontaktpartner als Ansprechpersonen zur Verfügung.