Die Kellereien und Wein ausbauenden Betriebe haben ein ertragreiches Jahr hinter sich. Sie erzeugten 2020 sechs Millionen Hektoliter Wein und Most – das sind 8,8 Prozent mehr als im Jahr davor, wie das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz mitgeteilt hat. Die Branche setzt dabei fast ausschließlich auf Trauben aus dem eigenen Land.


Die Produktion der Kellereien kann sich sehen lassen. Die erzeugte Menge ist nicht nur im Jahresvergleich gestiegen – sie lag auch um 4,6 Prozent über dem zehnjährigen Mittelwert. 70 Prozent der Weine sind Qualitätsweine, ein Viertel Prädikatsweine und fünf Prozent Landweine.

71 Prozent der Weine im Land sind Weißweine. Davon gelten wiederum 63 Prozent als Qualitätsweine. Beim Rotwein sind es 88 Prozent Qualitätsweine.

Rheinhessen mit größter Erzeugung

Die größte Menge wurde in Rheinhessen erzeugt – mit 2,5 Millionen Hektolitern. In der Pfalz waren es 2,2 Millionen Hektoliter und an der Mosel 812 000 Hektoliter. Dafür erlebt diese Anbauregion mit 33 Prozent den größten Zuwachs. Die Kellereien greifen zu 99,8 Prozent auf im Land angebaute Trauben.

Die Zahlen hat das Statistische Landesamt veröffentlicht. Sie basieren auf einer Auswertung, die Teil der EU-Weinbaukartei ist, die vor Ort von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz verantwortet wird.