Foto: Freiwillige Feuerwehr Bodenheim/Nackenheim

Nach einem „tierischen“ Einsatz am vergangenen Dienstag in der Bodenheimer Gartenstraße, hat die Freiwillige Feuerwehr Bodenheim/Nackenheim nun ein ergreifendes Dankeschön erhalten.

„Hallo meine Lebensretter,

ich wollte mich bei euch bedanken und euch mitteilen, dass es mir den Umständen entsprechend gut geht. Die Ärztin hat Prellungen an meinem Hinterteil festgestellt und mir dafür Schmerzmittel gespritzt.

Das Blut kam von meinen Krallen, weil ich versucht habe mich zu befreien. Außerdem habe ich noch eine Infusion für meine Nieren bekommen, weil ja keiner weiß, wie lange ich da unten gesessen habe.

Die Feuerwehr hat vorbildliche Arbeit geleistet und mich dadurch befreit.

Jetzt werde ich erstmal schlafen und sage euch nochmal Danke. 🐈“

Doch was war zuvor geschehen?

Am vergangenen Dienstag wurden die Einsatzkräfte um 16:43 Uhr mit dem Stichwort „Tierrettung“ in die Gartenstraße nach Bodenheim alarmiert. Dort hatte sich eine Katze im Bereich des rechten Vorderrades im Motorraum verklemmt. Alle Versuche des Besitzers die Katze zu befreien scheiterten.

Foto: Freiwillige Feuerwehr Bodenheim/Nackenheim

Die alarmierte Feuerwehr musste mit zwei Hebekissen das Fahrzeug langsam anheben. Um die Katze letztendlich befreien zu können musste zusätzlich noch das Vorderrad abmontiert werden. Die Katze konnte nach 45 Minuten, augenscheinlich wohlbehalten an den Besitzer übergeben werden. Zur Sicherheit fuhr dieser dann direkt zum Tierarzt um die Katze auf eventuelle Verletzungen untersuchen zu lassen.

Wie die Feuerwehr Bodenheim/Nackenheim in ihrem Facebookposting schreibt, kommt es selten vor, dass ihre Arbeit so gewürdigt wird. Gerade in Zeiten, in denen Übergriffe und Beschimpfungen auf Einsatzkräfte immer häufiger werden.

„Umso schöner sei es, wenn es, wie in diesem Fall, so tolle Rückmeldung gäbe.
Wenn wir dann erfreulicherweise auch noch eine Rückmeldung der Hilfesuchenden mit einem damit verbundenen Dankeschön erhalten, macht uns dies stolz und ermuntert uns, unsere Feuerwehrtätigkeit fortzusetzen.“