Nachrichten Hessen | Der Eichenpozessionsspinner ist einen grau gefärbter Schmetterling aus der Familie der Zahnspinner. Die giftigen Haare der Raupe können beim Menschen eine Raupendermatitis auslösen, weshalb die Raupen des Schädlings abgetötet werden sollen, bevor sie ihre gefährlichen Gifthaare ausbilden.

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Befallene Bäume werden besprüht, Nester abgesaugt

In den kommenden Wochen sollen daher in Hessen flächendeckend befallene Bäume mit einem biologischen Mittel besprüht werden. Dazu wird meist ein Bakterium verwendet. Das Straßen- und Verkehrsmanagement Hessen Mobil will zudem die Nester der Tiere absaugen und vernichten lassen.

Doch nicht nur für Menschen ist der Eichenprozessionsspinner gefährlich. Auch an Bäumen, besonders an Eichen, verursachen die Tiere starke Schäden. Während der Arbeiten ist den Aussagen von Hessen Mobil zufolge auf den entsprechenden Straßen mit Behinderungen zu rechnen.

Fast ganz Hessen ist betroffen

Ganz Hessen kämpft mit den Schädlingen. Im Main-Kinzig-Kreis, dem Vogelsbergkreis und dem Wetteraukreis haben die Arbeiten zur Bekämpfung des Schädlings bereits begonnen. Die restlichen Regionen im Bundesland sollen demnächst folgen. Lediglich im nördlichen Teil Hessens ist es nicht vorgesehen, die Bäume flächendeckend zu behandeln. Dort taucht der Schmetterling nur vereinzelt auf.

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