In Anwesenheit der Bundestagsabgeordneten Ursula Groden-Kranich (re.) und Bürgermeister Ulrich Mönch (2. v.re.) übergab Bundesministerin Julia Klöckner die Förderurkunde über 3.010 Euro an die Ehrenamtlichen des „Brotkorb“ in Bingen. (Quelle: BMEL/Mewes)

Nachrichten Bingen | Viele ehrenamtliche Initiativen und Helfer kamen durch die Corona-Pandemie in eine besonders schwere Situation. Die Kontaktbeschränkungen haben die Arbeit massiv erschwert und die Einhaltung der Abstands- und Hygienemaßnahmen kostete zusätzlich Geld. Besonders während der Pandemie waren die Menschen aber stärker als sonst auf das ehrenamtliche Engagement angewiesen.

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„Ehrenamt stärken. Versorgung sichern.“

Die Bundesministerin für ländliche Räume, Julia Klöckner, hat deshalb das millionen-schwere Soforthilfeprogramm „Ehrenamt stärken. Versorgung sichern.“ aufgelegt. Die Ministerin greift damit den Ehrenamtlichen gezielt unter die Arme. So können sie beispielsweise Zuwendungen für Schutzausrüstung, Mieten für Fahrzeuge oder digitale Ausstattung bekommen. Bislang sind schon 567 Anträge sind beim Ministerium eingegangen und die ersten Förderbescheide wurden in der Zwischenzeit bereits verschickt.

Persönlich übergab Klöckner den Förderbescheid kürzlich an den Brotkorb des Caritasverbands Mainz e.V. in Bingen am Rhein. Insgesamt 3.010 Euro erhält der Verein, der Alleinerziehende, Senioren und Familien mit Lebensmitteln versorgt. Das Geld wird dringend benötigt, um Plexiglasscheiben, Desinfektionsmittel und Edelstahlschränke mit Nutzfläche anzuschaffen. Somit sollen die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten und damit Mitarbeiter und Kunden geschützt werden. Zudem besteht nun auch die Möglichkeit, das Essen zu bedürftigen Menschen nach Hause zu liefern. Neu erworbene Thermo- und Kühlboxen machen es möglich. Außerdem soll die kontaktlose Kommunikation und Koordination mithilfe eines Handys und eines Tablets erleichtert werden.

Bundesministerin Klöckner dazu

„Die Corona-Krise darf nicht zu einer Krise des Ehrenamts werden. Denn besonders jetzt sind viele Menschen auf Unterstützung angewiesen. Deshalb helfen wir den Helfern – insgesamt fünf Millionen Euro haben wir für Initiativen vor Ort bereitgestellt. Damit wollen wir einen Beitrag leisten, dass wichtige Angebote in der Fläche weiter möglich sind. Das ist mir ein großes Anliegen: Ehrenamt ist keine Selbstverständlichkeit – und gerade deshalb so wertvoll für die Temperatur unserer Gesellschaft.“

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