Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner. Foto: Pressebild, CDU RLP
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner. Foto: Pressebild, CDU RLP

Bad Kreuznach. Die Abgeordnete Antje Lezius (CDU) wird nicht mehr für den Bundestag kandidieren. Die 60-Jährige will sich nun auf einem „neuen beruflichen Feld“ niederlassen. Damit macht sie Platz für Julia Klöckner. Die Landesvorsitzende der CDU ist zwar Bundeslandwirtschaftsministerin, derzeit aber nicht im Bundestag vertreten.

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Die Pressemitteilung gaben die CDU-Verbände Birkenfeld und Bad Kreuznach raus. Beide Landkreise bilden bei der Bundestagswahl zusammen einen Wahlkreis. 2017 hat diesen Antje Lezius gewonnen. Zum zweiten mal hintereinander für die CDU. Die Industriekauffrau sucht aber nun „ein neues berufliches Feld“. Welches lässt sie offen.

Durch die Suche Lezius‘ hat sich ein Platz für Klöckner gefunden. Nach ihren beiden Wahlniederlagen in Rheinland-Pfalz 2011 und 2016 war sie in die Bundespolitik gewechselt. Als Ministerin für Landwirtschaft. Das bringt für Klöckner einen handfesten Nachteil mit sich: Ihr Dienstsitz ist Berlin, Fahrten in die rheinland-pfälzische Heimat gelten grundsätzlich als Privatreisen. Sie muss sie also selbst bezahlen. Abgeordneten des Bundestages wird die Heimfahrt indes erstattet.

CDU: Lezius hat Klöckner vorgeschlagen

Nach Darstellung der CDU-Kreisverbände hat Lezius die Landesvorsitzende Klöckner als Nachfolgerin vorgeschlagen. Die Vorstände der Kreisverbände haben nach eigener Darstellung bereits getagt und wollen mit diesem Personalvorschlag in den zuständigen Parteitag gehen.

„Wir Christdemokraten im Bundestagswahlkreis können froh und glücklich sein, engagierte CDU-Mitglieder zu haben, die Verantwortung übernehmen, sich zu unserer Heimat bekennen und für die Belange der Bürger unserer Region kämpfen“, heißt es in der Erklärung. Die Kreisverbände erinnern daran, dass Klöckner vor Lezius den Wahlkreis auch schon zweimal gewonnen habe, bevor sie dann zwischenzeitlich in die Landespolitik wechselte.

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