Lizenz: Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Wir haben in Deutschland noch nicht genügend Schutzausrüstung. Noch immer reicht die Schutzausrüstung nicht für alle Ärztinnen und Ärzte, Pflegerinnen und Pflegern und Rettungsdienste. Doch laut Joe Weingarten, dem Bundestagsabgeordneten der SPD holt Deutschland sehr deutlich auf.

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Der Bund beschafft Schutzausrüstung

Der Bund hat nun selbst begonnen Schutzausrüstung zu organisieren und beschaffen. Bisher konnten somit rund 400.000 FFP3-Masken, 8 Millionen FFP2-Masken und 25,5 Millionen OP-Masken beschafft werden. Zusätzlich hat der Bund den Ländern 22,5 Millionen Handschuhe zur Verfügung gestellt.

Bis Ende letzter Woche hat das Bundesland Rheinland-Pfalz davon rund 16.400 FFP3-Masken, 395.000 FFP2-Masken, 1,3 Millionen und 1,1 Millionen Handschuhe erhalten. Joe Weingarten erklärt, dass es sich dabei um beträchtliche Zahlen handele. „Vor allem vor dem Hintergrund, welchen Wettbewerb es derzeit weltweit um Schutzausrüstungen gibt.“, so Weingarten.

Bundesgesundheitsministerium hat einen Beschafftungsstab eingerichtet

Beim Bundesgesundheitsministerium wurde ein Beschaffungsstab eingerichtet. Dieser soll dazu dienen, der Verknappung und der enorm steigenden Preise bei der Schutzausrüstung besser begegnen zu können. Zusätzlich unterschrieb der Bund Kaufverträge über mehr als 20.000 der ebenfalls knapp gewordenen Beatmungsgeräte. Noch vor Ostern sollen die ersten Geräte an die Bundesländer verteilt werden. Diese werden die Beatmungsgeräte dann den einzelnen Krankenhäusern zuweisen.

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