Archivfoto: Stadtlesen 2016 auf dem Sebastian-Münster-Platz. Foto: Stadt/dtg

Nachrichten Ingelheim | Bereits zum vierten Mal wäre Ingelheim dieses Jahr Teil von „StadtLesen“, der erlesenen LiteraTour gewesen. Das greifbare Lesewohnzimmer mitten auf dem Fridtjof-Nansen-Platz muss aber aufgrund der aktuellen Corona-Situation, wie viele andere Veranstaltungen dieses Jahr auch ausfallen.

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Der Erfinder und Organisator Sebastian Mettler von StadtLesen möchte aber trotzdem eine Botschaft überbringen. „Bücher verführen in fremde Welten, Bücher verbinden Menschen besonders in Momenten der körperlichen Distanz, Bücher schenken Freiheit, wenn die tatsächliche (Reise-)freiheit eingeschränkt ist – schenken wir uns also selbst ein kleines Lesewohnzimmer, ein kleines StadtLesen in unseren Häusern und nehmen uns einfach mal wieder Zeit zum Lesen.“

Das Team von StadtLesen vertraut gemeinsam mit der Ingelheimer Mediathek und dem Stadtmarketing auf einen Neustart im nächsten Jahr, um das sympathische, gemütliche Lesewohnzimmer wieder in die Stadtmitte holen zu können.

Lesen ist Fantasie. Lesen eröffnet neue Welten

Der Initiator von StadtLesen ist besonders in diesen Zeiten ein hoffnungsvoller Optimist und folgt seinem Leitspruch „Lesen bringt keine Welt in den Kopf, Lesen ist eine Welt im Kopf“. Und er hat dieses Jahr noch etwas anderes im Gepäck: Grenzen überwinden, menschliche Solidarität erleben, offen sein für jeden einzelnen. Das war, ist und wird StadtLesen immer sein.

Was ist StadtLesen? Seit mittlerweile 12 Jahren zieht das erlesene, gemütliche Lesewohnzimmer mit bereits über 3000 Büchern von über 125 Partnerverlagen durch den gesamten deutschsprachigen Raum. Dabei ist es nicht einfach nur ein Lesefestival, sondern bringt viel mehr der Gesellschaft etwas zurück, was viele schon lange verloren haben: die buchstäbliche Fantasie.

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