Aufgrund der Entwicklungen in Sachen Corona-Virus schließt in.betrieb am Mittwoch, 18.03.22020, bis auf Weiteres, die kompletten Werkstätten für behinderte Menschen. Betroffen sind damit die Standorte in Mainz und Nieder-Olm mit insgesamt ca. 580 Menschen mit geistiger Behinderung. Die Tagesförderstätte für 55 Menschen mit Schwerst-Mehrfachbehinderung ist seit heute geschlossen.

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Die Kindertagesstätten wurden, dies landesweit umgesetzt, schon am vergangenen Montag grundsätzlich geschlossen.

Die Schließung erfolgt zunächst „bis auf Weiteres“. „Wir können uns hier nur an der Schließzeit für Schulen und Kitas orientieren, die landesweit zunächst einmal bis 17.04.2020 andauert,“ sagt Michael Huber, Geschäftsführer der in.betrieb gGmbH. „Wir stehen in Kommunikation mit allen Beteiligten und auch unseren Kunden. Uns ist bewusst, dass wir auf viel Verständnis bei allen betroffenen Personen setzen müssen. Wir haben hier aber auch die ganz klare Priorität in der Risikominimierung, dem Schutz der Gesundheit der betroffenen beeinträchtigten Personen wie auch unseres Personals,“ so Huber weiter.

Für Rückfragen steht das Unternehmen jederzeit zur Verfügung.

in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration

Die in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration ist ein Unternehmen zur Eingliederung von Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben sowie zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gesellschaft.

An den Standorten Mainz und Nieder-Olm finden über 580 Menschen mit Behinderung berufliche Bildung, Arbeitsplätze sowie begleitende Förderung und Betreuung.
Im Bereich Ambulantes Wohnen unterstützt die in.betrieb zurzeit 155 Bewohner*innen in ihrer eigenen Wohnung und im Alltag.

49 schwerst-mehrfach behinderte Menschen besuchen die Tagesförderstätte, und in den Kindertagesstätten erleben 120 Kinder mit und ohne Behinderung einen inklusiven Alltag.
In Zukunft wird die in.betrieb gGmbH ihre Angebote auf die Regionen Ingelheim und Bingen ausweiten.

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