Mainz | Am späten Donnerstagabend (25. März 2021) kam es in Mainz-Laubenheim an der Nato Rampe zu einem Einsatz für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Ein junger Mann hat seinen Hyundai in den Rhein befördert. BYC-News war vor Ort.


Erster Gang mit Rückwärtsgang verwechselt

Gegen 22:00 Uhr wurde die Polizei und die Berufsfeuerwehr Mainz zur Nato Rampe nach Mainz-Laubenheim alarmiert. Dort passierte einem Anfang 20-Jährigen ein großes Missgeschick. Er verwechselte den ersten Gang seines weißen Hyundai i10 mit dem Rückwärtsgang und gab Gas.

Fahrzeug schoss die Böschung hinab

Der Kleinwagen fuhr dann die etwa zehn Meter tiefe Böschung hinab und kam letztendlich im Rhein zum Stehen. Der Fahrer und seine zwei Mitfahrerinnen blieben dabei glücklicherweise unverletzt und konnten sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Um sicherzustellen, dass es allen Fahrzeuginsassen tatsächlich gut ging, wurde sicherheitshalber der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen nachalarmiert.

Feuerwehr konnte Fahrzeug nicht bergen

Die Feuerwehr stellte sicher, dass das Fahrzeug keine Betriebsstoffe verlor und sicherte den Hyundai gegen das Wegrollen mit Spanngurten. Da das Fahrzeug etwa zehn bis fünfzehn Meter weit von der befahrbaren Fläche an der Nato-Rampe weg stand, konnte die Feuerwehr mit ihrem Kran leider nicht aushelfen. Es war auch nicht möglich, das Fahrzeug unbeschädigt mit einer Winde den steilen Abhang hinaufzuziehen. Es wurde ein Abschleppdienst beauftragt.

Auch Abschleppdienst konnte das Fahrzeug nicht bergen

Der Abschleppdienst Reuter traf mit einem Fahrzeug gegen 23:00 Uhr am Unfallort ein. Nach kurzer Sichtung und Rücksprache mit der Polizei stellte sich heraus, dass der Kran des Abschleppers ebenfalls nicht für die große Distanz ausgelegt war. Die Möglichkeit, das Fahrzeug mit der Winde des Abschleppwagens hinaufzuziehen, wurde ebenfalls nicht in Erwägung gezogen, weil man davon ausging, dass dann die Ölwanne des Fahrzeuges aufgerissen werden könnte.

Fahrzeug verbleibt über Nacht im Rhein

Weil nicht abschließend geklärt werden konnte wie das Fahrzeug geborgen werden konnte und keine Gefahr der Umweltverschmutzung bestand, des weiteren das Fahrzeug gegen das Wegrollen gesichert war, verbleibt das Fahrzeug über Nacht an der Unfallstelle. Über die Höhe des Schadens konnten keine Angaben gemacht werden. Im Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr Mainz mit zwei Fahrzeugen und zwölf Einsatzkräften, die Polizei Mainz mit zwei Fahrzeugen und vier Mann Besatzung, der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen der Johanniter Unfallhilfe und einem Rettungswagen des Malteser Hilfsdienstes.