Foto: Facebook/Screenshot

Nachrichten Überregional | Zur Zeit werden Kinder und Jugendliche bei WhatsApp, TikTok, Instagram und Co. zu gefährlichen Mutproben oder sogar zum Selbstmord aufgerufen. Der Absender fordert seine Opfer unter dem Namen „Grusel-Goofy“ zu gefährlichen Spielen oder Mutproben auf.

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Besonders Kinder und Teenager werden geködert

Das Profilbild des Absenders lässt darauf schließen, dass es sich dabei um eine Horror-Version der Disney-Figur „Goofy“ handeln soll. Der Name des Profils lautet „Jonathan Galindo“. Bei WhatsApp, Instagram, TikTok und Co. verschickt der Unbekannte Freundschaftsanfragen. Vorwiegend nimmt er dabei Kontakt mit Kindern und Jugendlichen auf.

Wenn die Freundschaftsanfragen dann bestätigt werden, bekommt das Opfer einen Link zugeschickt, in dem bestimmte Aufgaben stehen, die zu erledigen sind. In seinen Nachrichten droht der bösartige Goofy den Empfängern sogar mit dem Tod, wenn die Aufgaben nicht erfüllt werden.

Gefährliche Mutproben oder sogar Selbstmord

Die Kinder erhalten von dem Horror-Goofy dann Anleitungen für gefährliche Mutproben und werden sogar zum Selbstmord aufgerufen. Eine betroffene Mutter aus Italien berichtet gegenüber der Zeitung „IlResto del Carlino“ auch von schweren Selbstverletzungen: „Meine Tochter hat mir erzählt, dass es in einer Mutprobe darin ging, die eigenen Initialen in die Haut zu ritzen und dazu die Teufelszahl 666.“, so die Mutter.

Noch ist unklar, wer hinter den erschreckenden Nachrichten steckt und auch wenn die Betreiber von Tiktok, Instagram und Co. immer versuchen, die gefährlichen Profile zu sperren, tauchen in den sozialen Medien permanent wieder neue Horror-Goofys auf.



Das können Eltern tun:

Freundschaftsanfragen von Jonathan Galindo oder anderen unbekannten Personen sollten in keinem Fall angenommen werden. Zudem sollten Eltern die Internet-Aktivitäten ihrer Kinder jederzeit genau im Auge haben.

Sollte Eltern dabei etwas merkwürdig vorkommen oder entsprechende Kettenbriefe des Horror-Goofys auffallen, sollten diese sofort beim Netzwerk und der Polizei gemeldet werden. Wichtig ist es dann vor allem das Gespräch mit den Kindern zu suchen.

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