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Das Land Hessen verbietet mit einer Allgemeinverfügung Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 10. April 2020. Sozial- und Integrationsminister Kai Klose erklärt: „Dieser Schritt wurde notwendig, nachdem sich gezeigt hat, dass unsere Empfehlung durch die Veranstalter und die Gesundheitsämter unterschiedlich interpretiert wird.“ Ausnahmen wird es keine geben.

Rückverfolgung bei großen Veranstaltungen nicht möglich

„Bei großen Menschenansammlungen lässt sich die Gefahr einer Virusübertragung angesichts des aktuellen Verlaufs an Infektionen mit SARS-CoV-2 grundsätzlich nicht sicher beurteilen“, erklärt Klose. Weiterhin wird die vollständige Erfassung der Teilnehmer für eine Rückverfolgung mit steigender Teilnehmerzahl immer schwieriger. Bereits der Weg zu einer Veranstaltung mit öffentlichen Verkehrsmitteln könnte die Ausbreitung des Virus begünstigen.

Welche Veranstaltungen sind betroffen?

Betroffen sind folgende Veranstaltungen:

  • Sportereignisse
  • Kongresse
  • Messen
  • Tagungen
  • Theater
  • Konzerte und ähnliche Festivitäten
  • Personal-, Betriebs-, Aktionärs- und Gesellschafterversammlungen

Der Unterricht in Schulen oder in Universitäten sowie der Besuch von Betreuungseinrichtungen für Kinder unter 16 Jahren ist davon nicht betroffen.