Symbolfoto: Pixabay Victoria Borodinova

Sonne, Hitze, draußen sein – die Kombination ist nach wie vor beliebt. Ein Wermutstropfen: Die Gefahr, an Hautkrebs zu erkranken, nimmt zu. Zumal sich die Saarländer nicht gerne untersuchen lassen – wie eine Untersuchung der Techniker Krankenkasse (TK) ergeben hat.

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Mit rund 270.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist Hautkrebs mittlerweile die häufigste Krebserkrankung in Deutschland“, teilt die TK mit. Die Krankenkasse hat einen Hautkrebsreport erstellt, um der Volkskrankheit auf den Grund zu gehen. Die Universität Bremen und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf haben die Kasse dabei unterstützt.

Als Ursache für die steigenden Zahlen macht die TK aus, dass zu viele Menschen „exzessives Sonnenbaden“ betreiben – und sich dabei zu wenige vor der UV-Strahlung schützen würden.

Die Hautkrebserkrankungen verlaufen dazu immer häufiger schwer. Das liegt laut TK an der mangelnden Bereitschaft, zur kostenlosen Früherkennung zu gehen. Und das obwohl solche „Screenings“ wenig Zeit kosten würden und „völlig schmerzfrei“ verliefen. Zudem seien diese Vorsorgeuntersuchungen für gesetzlich Versicherte alle zwei Jahre kostenfrei.

37 Prozent der gesetzlich Versicherten im Saarland haben laut TK eine Früherkennung besucht. Das ist weniger als im Bundesschnitt, der bei knapp 40 Prozent liegt. „Diese Untersuchungen sind enorm wichtig. Unsere Versicherte können das Screening bereits ab 20 Jahren in Anspruch nehmen“, sagt Stefan Groh, Leiter der TK-Landesvertretung im Saarland und ergänzt: „Ich selbst habe auch schon von einem Screening profitiert und kann die regelmäßige Inanspruchnahme nur empfehlen.“