Foto: Chiara Forg | Boost your City

Nachrichten Mainz | Beinahe auf den Tag genau zwei Jahre nach ihrer ersten Sitzung, hat die Arbeitswerkstatt „Modernisierung Gutenberg-Museum“ in ihrer vorerst letzten Sitzung an diesem Donnerstag die Empfehlung für die Zukunft des Gutenberg-Museums formuliert. Das Ergebnis wurde in einer Pressekonferenz an diesem Freitagvormittag mitgeteilt.

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Diese Empfehlung wurden an den Stadtrat formuliert

  • Das bereits vom Büro Brückner und dem Museum erarbeitete Szenografiekonzept soll die Grundlage für die inhaltliche Weiterentwicklung des Gutenberg-Museums bilden.
  • Die Trägerschaft des Gutenberg-Museums soll als Stiftung privaten Rechts, einer sogenannten Zuwendungsstiftung ausgeführt werden.
  • Die Kostenprognose soll die Grundlage für den weiteren Projektlauf bilden.
  • Die bauliche Hülle des Gutenberg-Museums soll durch einen Neubau am alten historischen Standort realisiert werden. Nach intensiver Diskussion, bei der auch anderslautende Präferenzen deutlich wurden, hat sich die Arbeitswerkstatt mit großer Mehrheit entschieden, dem Stadtrat diesen Standort zu empfehlen und gemeinsam mit aller Kraft für eine Realisierung am alten Standort einzutreten. Das umstrittene Baufeld F (Blumenbeet am Liebfrauenplatz) soll inklusive der Platanen ausdrücklich von der Bebauung freigehalten werden.

Die Arbeitswerkstatt wird den Weg des Museums weiter begleiten

Damit hat die Arbeitswerkstatt den vom Stadtrat erhaltenen Auftrag erfolgreich erfüllt. Frau Grosse bedankte sich noch in der Sitzung bei allen Mitgliedern und dem externen Moderationsteam von Plankom für ihre ständige Bereitschaft, Teilnahme und konstruktive Mitarbeit in der Arbeitswerkstatt und überreichte jeder Person zum Abschluss eine vom Gutenberg-Museum entworfene und gedruckte Urkunde.

Der gemeinsame Weg der Arbeitswerkstatt Modernisierung Gutenberg-Museum wird mit der Sitzung aber nicht beendet sein. Gemeinsam wurde vereinbart, dass die Mitglieder den weiteren Weg des Museum begleiten werden, sich in regelmäßigen Treffen informieren und damit den Gremien und der Verwaltung im weiteren Verlauf beratend zur Seite stehen werden.

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