Symbolfoto: Pixabay Analogicus

St. Wendel. Die Kirchen im Saarland starten an diesem Freitag eine Aktion, die während der Corona-Krise Trost Spenden soll: Jeden Abend um 19.30 Uhr läuten die Glocken. Gemeinden, die sich aus organisatorischen Gründen nicht beteiligen können, werden wenigstens jeden Sonntag um 19.30 Uhr läuten.

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Es soll ein „hörbares Zeichen der christlichen Gemeinschaft, des gegenseitigen Trosts und der Ermutigung in der Öffentlichkeit“ werden, teilen die Organisatoren der Aktion mit: die katholischen Bistümer Trier und Speyer sowie die Evangelischen Kirchen der Pfalz und des Rheinlands.

Die Menschen sind aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen: Jeweils gegen 19.30 Uhr sollen sie eine Kerze ins Fenster stellen. Auch könnten sie die Gelegenheit nutzen, zu beten, wie Frank-Matthias Hofmann vom Evangelischen Büro im Saarland vorschlägt. Auf ihren Internetseiten bieten die Kirchen Texte „mit guten Gedanken zum Umgang mit der Krise und zur persönlichen Ermutigung“ an.

Unterstützt wird die Aktion vom Ministerpräsidenten Tobias Hans (CDU): Die Menschen im Saarland seien eine Gemeinschaft. Weil sie das im direkten Kontakt derzeit nicht ausleben könnten, solle das Geläut sie daran erinnern. Hans wolle sich selbst beteiligen, indem er sich am Sonntag um 19.30 Uhr zum Gebet zurückziehe.